Die Markgrafen Otto IV., Konrad und Johannes IV. von Brandenburg bekunden, dass das Kloster Boitzenburg von ihnen für 55 Talente Brandenburgischer Pfennige ein 2 Hufen großes Feld mit einem darin liegenden See gekauft hat; angrenzend an die Gemarkung der Dörfer Mahlendorf und Bröddin und an das Gebiet des Markgrafen Albrecht III. von Brandenburg. Anno domini M° CCC° [...] IIII° jdus Junij;. Lewenberg. Siegel von Otto IV. und Konrad (stark beschädigt) an roten Seidenfäden
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Die Markgrafen Otto IV., Konrad und Johannes IV. von Brandenburg bekunden, dass das Kloster Boitzenburg von ihnen für 55 Talente Brandenburgischer Pfennige ein 2 Hufen großes Feld mit einem darin liegenden See gekauft hat; angrenzend an die Gemarkung der Dörfer Mahlendorf und Bröddin und an das Gebiet des Markgrafen Albrecht III. von Brandenburg. Anno domini M° CCC° [...] IIII° jdus Junij;. Lewenberg. Siegel von Otto IV. und Konrad (stark beschädigt) an roten Seidenfäden
VII. HA, Allg. Urkundensammlung Nr. 513
VII. HA Urkunden
Urkunden >> A. Brandenburgische Urkunden >> A.07 Märkische Ortschaften >> A.07.01 Orte A, B >> A.07.01.22 Boitzenburg - Kloster >> A.07.01.22.16 Mahlendorf
1300 Juni 10.
Archivale
Riedel, Cod. dipl. Brand. I. 21, S. 10.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:39 MESZ
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- A. Brandenburgische Urkunden (Gliederung)
- A.07 Märkische Ortschaften (Gliederung)
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- A.07.01.22 Boitzenburg - Kloster (Gliederung)
- A.07.01.22.16 Mahlendorf (Gliederung)