Ludolphus von Schuttorpe, Cantor der Kirche St. Johann in Osnabrück, Kommissar des Bischofs Johannes von Osnabrück, und Gotfryd von Meppen, Leutpriester der Pfarrkirche in Wallenhorst (Walen-), Offizial des Otto Deren, Osnabrücker Propsts und Archidiakons, bekunden, vor ihnen seien Ludolph von Tekeneborch, Propst, und Elyzabeth von Rene, Äbtissin des Konvents des Klosters in Gravenhorst im Zisterzienserorden in der Diözese Osnabrück, auf der einen Seite und Ludolph von Tekeneborch, Priester und Rektor der Kirche in Riesenbeck (Rysenbeke) in eben dieser Diözese auf der anderen Seite erschienen. Propst und Äbtissin forderten die Entrichtung der 3 Mark Osnabrücker Pfennige aus der Kirche in Riesenbeck, die der Rektor der Kirche ihnen schon seit einiger Zeit nicht mehr gezahlt hatte. Der Rektor erkennt schließlich öffentlich seine Verpflichtung an. Die Rente müsse er jährlich aufgeteilt auf zwei Termine bezahlen: 18 Schillinge Osnabrücker Pfennige in der Oktav von Epiphanias und 18 Schillinge in der Oktav von Pfingsten, wie es im Privileg über diese Rente festgelegt ist. Der Wortlaut der betreffenden Urkunde lautet wie folgt (transsumiert die Urkunde von 1315) [Zum Transsumpt der Urkunde von 1315 Nov. 2 vergl. Nr. 101 (Im Insert fehlt quarto)]. Der Leutpriester verspricht, die noch nicht bezahlte Rente an das Kloster zu entrichten. Ankündigung des Siegels, das in schwierigen und feierlichen Fällen benutzt wird, durch die Aussteller, Siegelankündigung des Rektors der Kirche in Riesenbeck. Zeugen: Everhard Swenken, Leutpriester in Vechta, Heinrich Bordeken, Leutpriester in Neuenkirchen (Nyenkerken), Bertrammus von Lantegghe, Vikar der Kirche St. Johann in Osnabrück, und Gerhard Leden, Sakristan der Kirche in Osnabrück, sowie Johann Meyerken.Gegeben und geschehen 1357 Januar 3 (feria tercia post circumcisionem Domini).

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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