Nachdem Sigmund Örtel die Kaufsumme für die Behausung an der Fleischbrücke an Radegunda Dürr nicht entrichten konnte, wird diese Behausung an Sigmund Tetzel öffentlich versteigert. Die Eigenschaft verbleibt bei Sibylla Dietherr.
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E 4/62 Nr. 1, Bl. 113 v-117 r
E 4/62 Hausarchiv Hauptmarkt 4
Hausarchiv Hauptmarkt 4
14.11.1558
Archivale
Ausstellertyp: Stadtgericht Nürnberg
Bemerkungen: Ein Abschrift der Urkunde findet sich auch bei Lochner F5 Nr. 3/IV, Nr. 323 bzw. S. 555-557.
Sprache: deutsch
Indexbegriff Ort: Ausstellungsort: Nürnberg
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: E 4/62 - Hauptmarkt 4
Bemerkungen: Ein Abschrift der Urkunde findet sich auch bei Lochner F5 Nr. 3/IV, Nr. 323 bzw. S. 555-557.
Sprache: deutsch
Indexbegriff Ort: Ausstellungsort: Nürnberg
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: E 4/62 - Hauptmarkt 4
Armut, Johann
Brandt, Sebastian
Dietherr, Georg (N-sel)
Dietherr, Sibylla
Dürr, Radegunde
Dürr, Wolfgang
Hainold, Johann
Heinz, Gabriel
Ketzel, Georg
Klingenbeck, Michel
Mayenschein, Hans
Örtel, Sigmund
Prenner, Endres
Rappolt, Lorenz
Tetzel, Paulus
Wagenseil, Conrad
Aussteller: Tucher, Linhart (Schultheißenverweser) und die Schöffen
Empfänger: Tetzel, Sigmund
Siegler: Stadtgericht Nürnberg
Fleischbänke
Fleischbrücke
Behausung
Restsumme
Kaufsumme
Zins
Prokurator
Fronbote
Klage
Beklagter
Klägerin
Unterkäufel
Spenbrief
Versteigerung
Vergantung
Eigenschaft
Spenbrief
Erbschaft
Stadtrichter
Schulden
Restsumme
Kaufsumme, unbezahlte
Restzahlung
Zahlung, säumige
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:00 MESZ