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Reduktion der donierten Güter der Neubelehnten
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Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 12 Die Landstände >> 2.2 12 4 Neubelehnte bzw. Donatare und Reduktion >> 2.2 12 4 2 Reduktion der donierten Güter
1680-1692
Enthält: - Reduktion der Amtschreiberei Beverstedtermühlen (1683-1690, teils schwed.), darunter: Reduktionsbeschluss der Reduktionskommission vom 22. April 1683 (Räumung erst nach Zahlung der Kaufsumme an die Erben des Käufers Landgraf Friedrich von Hessen durch die Erben des Donatars Agent Heinrich Schute); Schreiben der Reduktionskommission an die Regierung vom 23. Februar 1686 wegen Vollstreckung von zwei beigefügten Resolutionen zur Reduktion des vom Donatar Georg Keller 1656 an den Gouverneur Hans Christoph Graf von Königsmarck verkauften Mühlenhauses in Verden vom 6. Oktober 1685 sowie der Amtschreiberei Beverstedtermühlen vom 17. Februar 1686; Memorial des Kämmerers Johan Georg Jentzsch an die Regierung vom 26. März 1686 wegen Umsetzung der Reduktion von Beverstedtermühlen, mit nachfolgendem Regierungsmandat an den Amtmann Johann Ernst Rist in Bremervörde vom 29. März 1686 wegen Besitzergreifung, sowie Schreiben an die Landgräfin Eleonora Catharina von Hessen-Eschwege und den Vogt Johann Marschalck zu Beverstedtermühlen vom selben Tag wegen Besitz-Enthaltung; Berichterstattung Rists über die Besitzergreifung vom 19. April 1686 (mit Anlagen: Notifikationsschreiben Rists an die Landgräfin vom 15. April 1686, Inventar des Gutes Beverstedtermühlen vom 17. April 1686, Vollmacht Rists für den Vogt zu Kuhstedt, Christian Starke(n), vom 17. April 1686 zur Fortsetzung der Besitzergreifung, Verzeichnis der Bedienten und des Gesindes zu Beverstedtermühlen); Schreiben der Landgräfin vom 19. April 1686 wegen Bevollmächtigung ihres Kommissars Johann Wolff, mit Antwortschreiben der Regierung vom 26. April 1686; weitere Korrespondenz zwischen Rist und der Regierung vom April bis Oktober 1686 und Februar 1689; königliches Mandat an die Regierung vom 17. Oktober 1689 wegen Aufhebung der Beschlagnahme und Wiedereinräumung des Gutes an die Landgräfin; Bericht Rists an die Regierung vom 27. Januar 1690 über den Zustand des Gutes, mit nachfolgendem Schreiben der Regierung an die Landgräfin vom 28. Januar und deren Antwortschreiben vom 16. Februar 1690 wegen Rechnungslegung Rists über seine Administration des Gutes; Mandat der Regierung an Rist vom 20. Februar 1690; Schreiben des fürstlich-hessischen Hof- und Wittumsrats Johann Wolff an die Regierung vom 25. Februar 1690 wegen Rechnungslegung und Wiedererstattung, mit nachfolgenden Vollstreckungsmandaten der Regierung, auch Bericht Rists vom 15. März 1690 - Reduktion des Wrangel'schen Amtes Bremervörde (1680, schwed.): Schreiben des Reichskammerkollegiums an Gouverneur Baron Henrik Horn vom 3. September 1680 wegen Reduktion des Amtes, mit beigefügtem königlichen Schreiben vom 25. November 1679; weiteres Schreiben des Reichskammerkollegiums vom 2. Oktober 1680 wegen Aufhebung der Reduktionsvollstreckung, aber Beschlagnahme der Amtseinkünfte, mit nachfolgendem Mandat der Regierung an Rist vom 18. Oktober 1680; weiteres Schreiben des Reichskammerkollegiums vom 23. Oktober 1680 wegen Aufhebung auch der Beschlagnahme und freier Disposition des Wrangel'schen Schwiegersohns, Reichsrat Graf Nils Brahe, über das Amt; Schreiben der Regierung an Rist vom 22. November 1680
Enthält: - Kammermemorial an die Regierung vom 2. August 1692 wegen Bestallung und Besoldung des Vogtes Wulbrand Clüver zu Bramstedt nach der Reduktion - Beschwerdeschrift des Oberstleutnants Wilhelm Boener (Bohn) in Bremen an die Regierung vom 25. Oktober 1687 gegen den Rat Johann Besser wegen geforderter Räumung einer Kurie, mit Antwortschreiben der Regierung vom 4. November 1687; Mandat der Regierung an den Baumeister Daniel Sarnighausen in Bremen vom 13. Juni 1691 wegen Kündigung des Pachtvertrags mit der Witwe des Oberstleutnants Bohn für den Hof in der Sandstraße und dessen Verpachtung an den Drost Johann Philipp von Langen; Gesuch des Dr. Albert Meyer aus Bremen vom 22. Juni 1691 um Pachtung des Hofes; Gesuch der Witwe Margreta Bohn, geb. Meyer, vom 20. Juni 1691 um Aufhebung der Kündigung; Mandat der Regierung an Sarnighausen vom 26. Juni 1691 wegen Stellungnahme, mit Berichterstattung Sarnighausens vom 3. Juli 1691; Gesuche Meyers vom 5. und 15. September 1691 um Konfirmation des mit Sarnighausen geschlossenen Pachtvertrags vom 28. Juni 1691 (mit Anlagen: zwei Originale des Vertrags); Konfirmation des Vertrags durch die Regierung vom 25. September 1691 - Schreiben des Kämmerers Jentzsch an die Regierung vom 13. Juli 1686 wegen Notifikation der Reduktion des Hofes zu Engeo an die Familie Königsmarck als Besitzer (mit Anlage: Reduktionsbeschluss der Kommission vom 29. März 1683); Gesuch des Königsmarck'schen Hofpächters, des Hauptmanns J. E. Bartels, vom 20. Juli 1686 um Schutz bei Pacht und Meierrecht
Enthält: auch: Korrespondenzen des Gouverneurs Baron Henrik Horn (Bl. 1-13): - Neujahrsschreiben des schwedischen Reichsrats Sten Bielke vom 10. Januar 1683 - Schreiben Horns an Jürgen Bremer, Justizrat und Envoyé am holsteinischen Hof in Gottorf, vom 3. März 1682 wegen Benachrichtigung über Bedrohungen der deutschen Provinzen durch Dänemark und Brandenburg - Schreiben des Gouverneurs an den Geh. Rat Andreas Gottlieb Freiherr von Bernstorff in Celle vom 17. November 1682 - Schreiben des Rates Johann Besser an Horn vom 8. April 1682 mit Berichten aus Stockholm, u.a. zur Reduktionskommission und zum Aufenthalt des Grafen Otto Wilhelm von Königsmarck ebenda, sowie wegen seiner Ernennung zum Rat und Minister in der Stadt Bremen und Bewohnung einer Kurie (mit Anlage: Königliches Notifikationsschreiben an Horn vom 27. Februar 1682); Schreiben Horns an Besser vom 17. November 1682 - Schreiben des Korrespondenten J. Barchman aus Helsingör an Horn vom 2. August 1683
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1679
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1679
Index-Gruppe: frei: GND:1035077965:Bremer, Jürgen
Index-Gruppe: frei: GND:122986784:Horn, Henrik
Index-Gruppe: frei: GND:1159073112:Königsmarck, Hans Christoph von
Friedrich, Landgraf von Hessen, Beverstedtermühlen Eleonora Catharina, Landgräfin von Hessen-Eschwege, Beverstedtermühlen Schute, Heinrich, Agent, Beverstedtermühlen Keller, Georg, Sekretär, Donatar Königsmarck, Hans Christoph Graf von, Gouverneur, Verden Jentzsch, Johan Georg, Kämmerer Rist, Johann Ernst, Amtmann, Bremervörde Marschalck, Johann, Vogt, Beverstedtermühlen Starke(n), Christian, Vogt, Kuhstedt Wolff, Johann, fürstlich-hessischer Hof- u. Wittumsrat, Kommissar Horn, Henrik Baron, Gouverneur Brahe, Nils Graf, Reichsrat, Bürge Wrangel, Carl Gustav Graf, Reichsfeldherr, Bremervörde Clüver, Wulbrand, Vogt, Bramstedt Boener (Bohn), Wilhelm, Oberstleutnant, Bremen Boener (Bohn), Margreta, geb. Meyer, Bremen Sarnighausen, Daniel, Baumeister, Bremen Langen, Johann Philipp von, Drost Meyer, Albert, Dr., Bremen Königsmarck, Familie, Donationen Bartels, J. E., Hauptmann, Pächter, Meierhof, Königsmarck'scher, Engeo Bielke, Sten, Reichsrat Bremer, Jürgen, Justizrat, Envoyé, Gottorf Bernstorff, Andreas Gottlieb Freiherr von, Geh. Rat, Celle Besser, Rat u. Minister, Bremen Königsmarck, Otto Wilhelm Graf von, Stockholm Barchman, J., Korrespondent, Helsingör
Reduktion, Güter, donierte Güter, donierte, Reduktion Reduktionskommission, Stockholm Reduktionsbeschlüsse, Reduktionskommission, Stockholm Mühlenhaus, Verden, Reduktion Inventar, Gut Beverstedtermühlen Bediente, Beverstedtermühlen Gesinde, Beverstedtermühlen Gut, Beverstedtermühlen, Inventar Reichskammerkollegium, Stockholm Kurie, Bremen, Sandstraße, Pachtvertrag Pachtvertrag, Kurie, Sandstraße, Bremen Meierhof, Königsmarck'scher, Engeo, Reduktion
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.