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Ankauf des adeligen Gutes Eichen im Grund Burbach durch Fürst Wilhelm II. zu Nassau-Dillenburg
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 19. Angelegenheiten des Adels >> 19.10. Familie von Selbach
(1631, 1692) 1705-1729
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Fragen und Antworten zum Ankauf des adeligen Gutes Eichen; Ermittlung der Einkünfte und Ausgaben des adeligen Gutes Eichen; Differenzen zwischen dem Vogt Philippi zu Burbach und dem Schultheiß Bauermeister zu Neunkirchen wegen einer Wiese zu Wilden und den Braunen Hof auf der Wilden (1712); Abschrift eines Lehnbriefs des Engelbert von Selbach vom 02.06.1692 über den Braunen Hof auf der Wilden; Auszug aus dem Eichischen Lehnregister von 1631; Extrakt aus dem Neunkirchener Visitationsprotokoll von 1716 betreffend den Braunshof zur Wilden; Vorschläge und Einwände der Kanzlei zu Dillenburg zum Ankauf des adeligen Gutes Eichen für einen Preis von 13000 Reichstalern (1719); Quittung über 112 Reichstaler 21 1/2 Albus deponierter Gelder der Lipper-Langenbacher Censitten (1729). Korrespondenten u.a.: Vogt Philippi (Hainchen, Burbach), Schultheiß Bauermeister (Neunkirchen), Engelbert von Selbach, Dilthey (Dillenburg), Schmidt, Advokat Dieterich (Dillenburg).
65 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.