Wiegand von Münchhausen (Muonchusen), Schöffe zu Frankenberg, und seine Ehefrau Else verkaufen Katharina von Buchenau (Buchenauwe), Nonne zu Georg...
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Urk. 23, 235
Urk. 23, A II Georgenberg, Kloster
Urk. 23 Kloster Georgenberg - [ehemals: A II]
Kloster Georgenberg - [ehemals: A II] >> 1350-1374
1369 Februar 14
Ausf. Perg. S. anh. 1) 27 mm Dm. Dreiecksschild. Brustbild eines Mönches mit Kapuze. U: S' WIGANDI · DE · MVNhV... 2) 26 mm Dm. Im Feld Brustbild eines bärtigen Mönchs mit Kapuze. U: S' WERHERI · DE · MONIChVSE.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum a. d. 1369, in die beati Valentini martiris.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Wiegand von Münchhausen (Muonchusen), Schöffe zu Frankenberg, und seine Ehefrau Else verkaufen Katharina von Buchenau (Buchenauwe), Nonne zu Georgenberg [Jurgenberge), eine jährlich an Michaelis nach Frankenberg oder Georgenberg zu leistende Gülte von 4 Mött Korn Frankenberger Maßes aus ihrem, zur Zeit an Gerlach Heistirbok verliehenen Gut zu Meiterdorf (Meiterdorf) oder im Fall der Nichtbelieferung aus diesem Gut von ihrem sonstigen Gut und Erbe. Nach Katharinas Tod fallen 2 Mött an das Kloster Georgenberg, die beiden anderen an einen noch zu bestimmenden Empfänger in Frankenberg oder Georgenberg. Die Verkäufer können die Gülte zu Katharinas Lebzeiten zwischen Mariae Reinigung (Febr. 2) und Ostern für 40 Schillinge alter Turnose und nach ihrem Tod für je 20 Schillinge von dem Kloster und dem Dritten, dem Katharina die Gülte übergeben hat, zurückkaufen.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller und sein Bruder Werner, Bürgermeister zu Frankenberg.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Schunder Nr. 521.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Wiegand von Münchhausen (Muonchusen), Schöffe zu Frankenberg, und seine Ehefrau Else verkaufen Katharina von Buchenau (Buchenauwe), Nonne zu Georgenberg [Jurgenberge), eine jährlich an Michaelis nach Frankenberg oder Georgenberg zu leistende Gülte von 4 Mött Korn Frankenberger Maßes aus ihrem, zur Zeit an Gerlach Heistirbok verliehenen Gut zu Meiterdorf (Meiterdorf) oder im Fall der Nichtbelieferung aus diesem Gut von ihrem sonstigen Gut und Erbe. Nach Katharinas Tod fallen 2 Mött an das Kloster Georgenberg, die beiden anderen an einen noch zu bestimmenden Empfänger in Frankenberg oder Georgenberg. Die Verkäufer können die Gülte zu Katharinas Lebzeiten zwischen Mariae Reinigung (Febr. 2) und Ostern für 40 Schillinge alter Turnose und nach ihrem Tod für je 20 Schillinge von dem Kloster und dem Dritten, dem Katharina die Gülte übergeben hat, zurückkaufen.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller und sein Bruder Werner, Bürgermeister zu Frankenberg.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Schunder Nr. 521.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ