Kontrakte über Verpachtungen von Land
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Z 68, Nr. 96 (Benutzungsort: Dessau)
Registratursignatur: XIX Nr. 1
Z 68 (Benutzungsort: Dessau) Amt Norkitten
Amt Norkitten >> 06. Administration der Güter der Herrschaft Norkitten >> 06.03. Pacht- und andere Angelegenheiten der Güter der Herrschaft Norkitten
1866 - 1875
Enthält: Pachtkontrakte mit dem Partikulier Gottlieb Modricher aus Groß Bubainen (1868), mit dem Domänenpächter Werner aus Moritzlauken (1868), mit den Landwirten Gottlieb Daniel, Christoph Frise, Gottlieb Richter, Friedrich Neumann und Carl Richter aus Metschullen (1868), mit dem Wirt Johann Wender aus Metschullen (1873), mit den Besitzern Friedrich Wolff und Rudolph Schadwinkel aus Almenhausen (1868), mit dem Eigenkäthner und Maurer Carl Fromm aus Puschdorf (1868), mit dem Maurer Poewe aus Norkitten (1868), mit dem Unternehmer Bernhard Hirschfelder aus Norkitten (1868), mit dem Färbermeister Gottlieb Gutzeit aus Norkitten (1868-1874) und mit dem Färbermeister Franz Zimmerriemen aus Norkitten (1868, 1874). - Überlassung des herrschaftlichen Rossgarten in Hopfenau an die dortige Gemeinde als Viehweide (1866 - 1874). - Pachtkontrakte mit dem Besitzer Carl Rasch aus Norkitten (1869), mit den Besitzern Rudolph Malitz, Gottlob Steinbiß und Wilhelm Lechel (1869 - 1874), mit dem Fleischermeister Torner aus Norkitten (1869), mit dem Bäckermeister Freitag aus Norkitten (1869), mit dem Bahnwärter Krämer, Bude 157 bei Mangarben, mit dem Bahnwärter Loethe, Bude 156 bei Norkitten und dem Bahnwärter Stach, Bude 155 bei Norkitten (1869 - 1871), mit dem Besitzer Eduard Lukath aus Wiepeninken (1869 - 1874), mit der Hebamme Koch aus Wiepeninken (1869), mit dem Gendarm Hardt aus Norkitten (1870), mit dem Mühlenbesitzer Pensel aus Neuendorf (1870), mit dem Schulzen Till aus Neuendorf (1870), mit Einwohner aus Groß Bubainen (1870), mit dem Landwirt Wilhelm Kuthnink aus Stablacken (1871 - 1874), mit dem Landwirt Johann Schumann aus Cosacken (1872), mit dem Drechslermeister Sartofski aus Norkitten (1872 - 1873), mit dem Bahnwärter Bendick aus Mangarben (1872 - 1874), mit dem Müller August Stadthaus aus Groß Bubainen (1872 - 1874), mit dem Kahnbesitzer Friedrich Christeleit zum Krug Paradeninken (1872 - 1874), mit dem königlichen Kreisrichter Haase und dem Postexpediteur Engelke aus Norkitten (1873) und mit Herrn Rambow Senior aus Norkitten (1870). - Vertrag mit dem Arzt Dr. Wassenstein aus Norkitten über die Vermietung der ehemaligen Wohnung des Gerichtssekretärs Schwarz in Norkitten (1871). - Pacht und Mietkontrakt mit dem Müller August Stadthaus in der Mühle Paradeninken (1874). - Pachtkontrakt mit dem Amtsrat Falckenthal zu Kuthkehmen über frühere Schulzendienstland zu Norkitten (1874). - Verpachtung eines Ackerstücks des Gutes Milchbude an die dortigen Holzhauer Berner, Rassem und Steinbiß (1874). - Mietvertrag mit dem Chausseegelderheber Carl Stadel (1874). - Pachtkontrakt mit dem Amtsrat Falckenthal zu Kuthkehmen über früheres Schulzendienstland zu Stablacken (1874). - Pachtkontrakt mit dem königlich preußischen Stromaufseher Wilhelm Preuss (1873) und dem Gutspächter Rohrmoser in Moritzlauken (1872). - Verpachtung von Ackerstücke an die Hebammen zu Stablacken und Wiepeninken (1874). Mietvertrag mit dem Rendanten von Bötticher aus Norkitten über eine Wohnung (1874).
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:23 MESZ
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