Georg Heinrich Levin von Heldritt auf Weimarschmieden (Weymerschmitten), Helmershausen (Helmershaußen) und Gangolfsberg (Gangolffsberg) [Stadt Wup...
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1899
Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1661-1670
1668 März 8
Ausfertigung, Pergament, mit Pergamentstreifen angehängtes Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: So geschehen Fuldt den achten tag monaths Martii im sechszehenhundert acht undt sechzigsten iahren
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Georg Heinrich Levin von Heldritt auf Weimarschmieden (Weymerschmitten), Helmershausen (Helmershaußen) und Gangolfsberg (Gangolffsberg) [Stadt Wuppertal ?], bekundet für sich, seine Ehefrau und seine Erben, dass er Joachim von Gravenegg, Abt von Fulda, und dem Kloster Fulda seine Einkünfte in Gotthards (Godthardts) im Amt Bieberstein (Bibrastein) sowie in Spahl (Spala) und Morles [im Amt Rockenstuhl] dauerhaft für 350 Gulden guter, üblicher Fuldaer Währung, jeder Gulden im Wert von 42 Böhmischen [Groschen], verkauft hat. Die Einkünfte sind zuvor aus dem originalen Zinsregister abgeschrieben und von einem Notar in einem Vidimus verzeichnet worden; das Vidimus hat der Abt erhalten. Die 350 Gulden hat der Abt durch seine Küchenmeisterei bezahlen lassen. Georg Heinrich Levin von Heldritt sagt für sich, seine Ehefrau und seine Erben den Abt von der Zahlung los und weist ihn in den Besitz der verkauften Einkünfte ein. Er verzichtet auf alle Ansprüche auf die Einkünfte und die Einlegung jedweder Rechtsmittel. Etwaige Ansprüche fremder Personen auf die verkauften Einkünfte wird er auf eigene Kosten begleichen. Ankündigung von Unterfertigung und Besiegelung. Handlungsort: Fulda. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers)
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (Kauffbrieff uber die erkauffte heldrittische lehnschafften undt zinßgefäll) (im amte Biberstein und Rockenstul [von anderer Hand nachgetragen])
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: [Fehlt]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Georg Heinrich Levin von Heldritt
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Georg Heinrich Levin von Heldritt auf Weimarschmieden (Weymerschmitten), Helmershausen (Helmershaußen) und Gangolfsberg (Gangolffsberg) [Stadt Wuppertal ?], bekundet für sich, seine Ehefrau und seine Erben, dass er Joachim von Gravenegg, Abt von Fulda, und dem Kloster Fulda seine Einkünfte in Gotthards (Godthardts) im Amt Bieberstein (Bibrastein) sowie in Spahl (Spala) und Morles [im Amt Rockenstuhl] dauerhaft für 350 Gulden guter, üblicher Fuldaer Währung, jeder Gulden im Wert von 42 Böhmischen [Groschen], verkauft hat. Die Einkünfte sind zuvor aus dem originalen Zinsregister abgeschrieben und von einem Notar in einem Vidimus verzeichnet worden; das Vidimus hat der Abt erhalten. Die 350 Gulden hat der Abt durch seine Küchenmeisterei bezahlen lassen. Georg Heinrich Levin von Heldritt sagt für sich, seine Ehefrau und seine Erben den Abt von der Zahlung los und weist ihn in den Besitz der verkauften Einkünfte ein. Er verzichtet auf alle Ansprüche auf die Einkünfte und die Einlegung jedweder Rechtsmittel. Etwaige Ansprüche fremder Personen auf die verkauften Einkünfte wird er auf eigene Kosten begleichen. Ankündigung von Unterfertigung und Besiegelung. Handlungsort: Fulda. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers)
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (Kauffbrieff uber die erkauffte heldrittische lehnschafften undt zinßgefäll) (im amte Biberstein und Rockenstul [von anderer Hand nachgetragen])
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: [Fehlt]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Georg Heinrich Levin von Heldritt
Die Unterfertigung Georg Heinrich Levins von Heldritt wird angekündigt, fehlt jedoch.
Die Orte Spahl und Morles lagen im Amt Rockenstuhl, wie dem Rückvermerk zu entnehmen ist.
Böhmische Groschen sind auch als Prager Groschen bekannt.
Die Orte Spahl und Morles lagen im Amt Rockenstuhl, wie dem Rückvermerk zu entnehmen ist.
Böhmische Groschen sind auch als Prager Groschen bekannt.
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
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