Graf Gottfried zu (Czygenhayn) und seine Gemahlin Agnes von Braunschweig (Brunswig) bekunden, daß ihnen Abt Hermann und der Konvent zu Haina (Heyg...
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Urk. 26, 1324
Urk. 26, A II Haina, Kloster
Urk. 26 Kloster Haina - [ehemals: A II]
Kloster Haina - [ehemals: A II] >> 1375-1399
1381 September 23
Ausf., dt., Perg., durch Moder besch., aufgeklebt. - Beide RundSg. anh. 1. (neu befestigt) des Grafen, 3,2 cm, rechtsblickender Helm mit Helmzier (wachsender Ziegenadler), darunter rechtsgeneigter, geteilter Schild, oben der 6 zackige Stern, U.: s' got'fr'idi · comit-'is · in · cyg' inh-n; 2. der Gräfin, 3,4 cm, gespaltener Schild, rechts geteilt mit dem 6 zackigen Stern oben, links 2 herschauende Löwen, U.: + s' agnetis · de · brvnswig · comitisse · i · cigihai.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Gegeben [. . .] nach Cristi geburt 1381 iare, am montag nehist nach sancte Matheus tag dez heylgen apostiln und ewangelisten.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Graf Gottfried zu (Czygenhayn) und seine Gemahlin Agnes von Braunschweig (Brunswig) bekunden, daß ihnen Abt Hermann und der Konvent zu Haina (Heygene) 400 Gulden geliehen haben, und freien dafür, wie vereinbart, die beiden Klosterhöfe Ransbach (Ramyspach) und Rengershausen (Rengirzhußen) samt Zubehör von Bede, Fuhren, Treiben und Tragen, Einlager des Grafen und seiner Leute, insbesondere aber Einlager und Überfall durch Jäger und Jagdhunde, sowie allen sonstigen Diensten. Falls das Kloster die Höfe verlandsiedelt, genießen die Landsiedel dieselbe Freiheit. An des Grafen Schwester Adelheid von Ziegenhain, Äbtissin zu Kaufungen (Kouffungen), sind jedoch auf Lebenszeit auch während der Befreiung aus dem Hof Rengershausen jährlich 11 Pfund hessischer Pfennige an alter Bede zu zahlen. Die Freiung erlischt mit der Rückzahlung von 400 guten schweren Goldgulden an das Kloster. Die schon bisher bestehende Freiheit des Hofes Ransbach soll jedoch bestehen bleiben [vgl. Franz Nr. 745], ebenso wie das Recht des Klosters, den Hof Rengershausen mit Landsiedeln zu besetzen, die sie mit Bede und Diensten nicht mehr als von alters her üblich beschweren wollen.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Die Aussteller.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Franz Nr. 794, Zweiter Band
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Graf Gottfried zu (Czygenhayn) und seine Gemahlin Agnes von Braunschweig (Brunswig) bekunden, daß ihnen Abt Hermann und der Konvent zu Haina (Heygene) 400 Gulden geliehen haben, und freien dafür, wie vereinbart, die beiden Klosterhöfe Ransbach (Ramyspach) und Rengershausen (Rengirzhußen) samt Zubehör von Bede, Fuhren, Treiben und Tragen, Einlager des Grafen und seiner Leute, insbesondere aber Einlager und Überfall durch Jäger und Jagdhunde, sowie allen sonstigen Diensten. Falls das Kloster die Höfe verlandsiedelt, genießen die Landsiedel dieselbe Freiheit. An des Grafen Schwester Adelheid von Ziegenhain, Äbtissin zu Kaufungen (Kouffungen), sind jedoch auf Lebenszeit auch während der Befreiung aus dem Hof Rengershausen jährlich 11 Pfund hessischer Pfennige an alter Bede zu zahlen. Die Freiung erlischt mit der Rückzahlung von 400 guten schweren Goldgulden an das Kloster. Die schon bisher bestehende Freiheit des Hofes Ransbach soll jedoch bestehen bleiben [vgl. Franz Nr. 745], ebenso wie das Recht des Klosters, den Hof Rengershausen mit Landsiedeln zu besetzen, die sie mit Bede und Diensten nicht mehr als von alters her üblich beschweren wollen.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Die Aussteller.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Franz Nr. 794, Zweiter Band
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
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