Graf Otto von Kirchberg (Kyrperc) erteilt auf Ansuchen des Kapitels von Kloster Rot seinen Ministerialen die Erlaubnis, bewegliche und unbewegliche Habe aus ihrem Besitz dem Kloster zu vermachen. Diese Schenkungen werden von ihm und seinem Sohn Otto wider alle Anfeindungen auf Ewigkeit bestätigt. Besiegelt vom Aussteller (?)ohne Datumsangabe Orig. Perg. mit Kopie Papier. 1 Siegel fehlt.(lückenhaft) abgedruckt bei Stadelhofer I, 59 und Wtbg. Urkundenbuch V, 385.
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Graf Otto von Kirchberg (Kyrperc) erteilt auf Ansuchen des Kapitels von Kloster Rot seinen Ministerialen die Erlaubnis, bewegliche und unbewegliche Habe aus ihrem Besitz dem Kloster zu vermachen. Diese Schenkungen werden von ihm und seinem Sohn Otto wider alle Anfeindungen auf Ewigkeit bestätigt. Besiegelt vom Aussteller (?)ohne Datumsangabe Orig. Perg. mit Kopie Papier. 1 Siegel fehlt.(lückenhaft) abgedruckt bei Stadelhofer I, 59 und Wtbg. Urkundenbuch V, 385.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 486 U 5
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 486 Rot an der Rot, Prämonstratenserkloster
Rot an der Rot, Prämonstratenserkloster >> Urkunden >> I. Beziehungen zu Kaiser und Reich >> 2. Beziehungen zu Fürsten und Herren
um 1190
Urkunden
Kirchberg, Otto der Jüngere von, um
Kirchberg, Otto, Graf zu
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ
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