Rep. 5a, Nr. 2873
Rep. 5a Fach 175 Nr. 203
NLA ST, Rep. 5a Schwedisches Regierungsarchiv
Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 16 Zölle und Akzisen >> 2.2 16 1 generell
1680-1682
Enthält: Bericht Bengtsons vom März 1680 wegen Einrichtung der Akzise in Carlsburg, mit nachfolgendem Regierungsmandat an den Proviantverwalter Johann Georg Hoffmann in Carlsburg wegen Erhebung der Akzise von in Carlsburg ankommendem Bier; Memorial Bengtsons vom Februar 1681 wegen Übertragung der Zoll- und Akziseeinnahme auf den Carlsburger Proviantverwalter Claus Öhr, mit nachfolgender Beauftragung Öhrs durch die Regierung; Bericht Bengtsons vom April 1681 wegen verweigerter Akzisezahlung durch die Carlsburger (mit Anlagen: Bericht Öhrs, Verzeichnis der von den Carlsburgern unversteuert eingebrachten Getränke); Regierungsmandat an Öhr vom April 1681 wegen Bestrafung der Delinquenten; Beschwerden der Witwe Ilse Margarethe Ahrens zu Carlsburg vom Mai 1681 gegen Öhr wegen Akziseforderung und widerrechtlich abgenommenen Weins und Branntweins, mit nachfolgenden Regierungsmandaten an Öhr wegen Restitution und Befreiung der Witwe von der Akzise; Berichte Öhrs vom Mai/Juni 1681, mit nachfolgenden Regierungsbescheiden vom Juni/Juli 1681 wegen Restituierung des Weins und Branntweins; weitere Beschwerde der Witwe gegen Öhr an den Gouverneur Baron Henrik Horn vom Juli 1681, mit nachfolgendem scharfen Regierungsmandat an Öhr vom August 1681; Gegenbericht Öhrs vom August 1681 (mit Anlagen); nachfolgender Regierungsbescheid; weitere Klagen der Witwe vom August/September 1681, mit nachfolgenden Strafmandaten an Öhr vom September 1681; Gesuche Öhrs vom September 1681 um Auflistung der geforderten Kosten (mit Anlage: Quittung des Auditeurs Johann Friedrich Förster und des Corporals Cornelius Schmidt in Carlsburg vom August 1681 wegen von Öhr an die Witwe gezahlter Gelder für die abgenommenen Getränke); Gesuch der Carlsburger Einwohner Hinrich von der Gode und der Witwen Ahrens, Heilwig Hagßen und Christine Nortvogel vom September 1681 um Akzisebefreiung, mit nachfolgendem positiven Regierungsbescheid; Regierungsmandat an die Witwe Ahrens vom September 1681 wegen Auflistung der von ihr geforderten Kosten; Memorial der Witwe vom Oktober 1681 (mit Anlagen, u.a.: Kostenverzeichnis); nachfolgendes Regierungsmandat an Öhr wegen Zahlung der Summe an die Witwe;
Enthält: Memorial des Lizentinspektors Engel Hartmann vom Oktober 1682 wegen Aufhebung der einigen Krügern in Carlsburg gewährten Akzisefreiheit, mit nachfolgendem Regierungsbescheid vom November 1682 wegen Aufhebung der Akzisefreiheit; Gesuch der Witwe Ahrens vom Oktober 1682 um Abkauf oder Abbruch ihres Hauses wegen Wegzugs aus Carlsburg
Enthält: Memorial des Lizentinspektors Engel Hartmann vom Oktober 1682 wegen Aufhebung der einigen Krügern in Carlsburg gewährten Akzisefreiheit, mit nachfolgendem Regierungsbescheid vom November 1682 wegen Aufhebung der Akzisefreiheit; Gesuch der Witwe Ahrens vom Oktober 1682 um Abkauf oder Abbruch ihres Hauses wegen Wegzugs aus Carlsburg
Verzeichnung
Zoll- und Akzisesachen, Bremen-Verden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:30 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Nds. Landesarchiv, Abt. Stade (Archivtektonik)
- Gliederung (Tektonik)
- 1 Staatliche und kommunale Bestände (Tektonik)
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