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Fürstabtei Herford, Landesarchiv - Akten >> 15. Aufsicht über die abhängigen klösterlichen Institutionen >> 15.1. Stift auf dem Berge
1502-1743
Enthaeltvermerke: enthält u.a.: Vergleich der Stiftsjungfern auf Vermittlung der Äbtissin über die zu ihren Präbenden gehörenden Häuser, 1502; Verkauf eines neu gebauten Hauses auf dem Meierhofe zur lebenslangen Nutzung durch die Küsterin Katherina von Plettenberg an Lisen von Haren, 1517; Vermittlung der Äbtissin in der Auseinandersetzung der Annen Smising mit der Dechantin, 1567; Wohnhaus der Margarete von Ascheberg, 1594; Anspruch der StiftsJungfer Ilse Voss auf die Wohnung der + Magdalena von Dincklage nach dem Aufrücken der Dorothea Korff zur Küsterei, 1595; Streit zwischen der Pröpstin Ursula Nagels mit Anna von Calenberg, 1611; Äbtissin zu Herford wegen der Nachjähre der + Elsabein von Dorgelo, 1617; Überlassung eines Kamps an den Dechanten Caspar Ledebur wegen der Rückstände des Curt Arnding, 1619; Protest der Jungfern des Kapitels wegen eines Arrests gegen ihren Meier Stuckmann zu Bimsen durch den Grafen zur Lippe, 1629; Suspendierung der Jungfer Kasenbrock (Sophia Kerssenbrock), 1632; Schreiben zur Investitur in die vakante Küsterei (nach der Resignation der Agnes Margareta Klencke): Annen v. Münchhausen, 1634; Vergleich über den Küsterei-Amtshof zwischen Anna v. Münchhausen und Anna Maria v. Offeiten, 1634; Provision mit der Küsterei für Sophie v. Kerssenbrock, 1644; Bürgermeister und Rat zu Herford an Herzog Georg zu Braunschweig-Lüneburg wegen der strittigen Pfarrbestellung in der Kirche auf dem Berge, 1637; Bittschrift des Hermann Hillebrand, Müller zwischen den Städten zu Herford, an die Äbtissin wegen eines Wegerechts über einen Kamp der Jungfern auf dem Berge, 1643; Rechnung über die Aufteilung der Kammerziele unter die Stifte und Klöster Herfords, 1641; Rechnung über die Medikamente der Jungfer Maria Elisabeth v. Münster, 1650; Bittschrift des Wilwald Bogenzahn wegen eines Kirchenstands in der Kirche auf dem Berge, 1655; Bittschrift des Joh. Harland zu Lippinghausen wegen einer Pfändung beim Amtmann zu Enger, Otto Consbruch, 1670; Kapitel an Henrich Voß, Rat des Bischofs zu Osnabrück, mit der Bitte um Beistand, 1671; Resignation der Sophia v. Kerssenbrock auf die Küsterei, 1672; Vergabe der Küsterei an Anna Maria Kampen, 1673; Bernhard Steinmeyer ./. Prediger des Stifts, Bernhard Krachten und Mathias Rothen, wegen eines Hauses am Altstädter Markt, 1676; Bestellung von Handgetreuen seitens der Cath. Margareta Voss, 1652; Quittungen wegen der Kammerziele, 1663; Kündigung eines Kapitals des Stifts am adeligen Hause Iggenhausen im Amt Detmold, 1666; Zitation der Jungfern durch Bürgermeister und Rat zu Herford wegen der Forderungen des Job. Henrich Cato, Küster des Stifts auf dem Berge, 1673; Freibrief für Elisabeth Willmans, 1678; Postscriptum der Äbtissin wegen der Propsteiwahl im Stift, 1680; Concession des Pfandrechts für das Stift seitens des Kurfürsten von Brandenburg (Abschrift), 1681; Supplik des Kapitels an die Äbtissin wegen des Rechts des Stifts auf die Einkünfte einer noch unbesetzten Präbende, 1686; Verweigerung einer zweiten Präbende für v. Münchhausen, 1686; Spezifikation der Einkünfte des Küstereiamts, 1686; Rückstände des Eigenhörigen Jobst Tenhausen im Amt Schildesche, 1687; Dechantin und Jungfern ./. Küsterin wegen des zu Tisch-Gehens und der Verheuerung einiger Weiden, 1688; Verkauf von 5 Kuhweiden vor Herford (Werdenkamp) durch Adam v. Cornberg zu Bodenenger an Georg Friedrich v. Offener, 1688; Küsterin Juliana Helena von Dieren an die Äbtissin: notwendige Reparaturen des Turms und der Kirchengebäude des Stifts, 1689; Bittschrift der Anna Cath. Wulffenth Witwe Obergs, 1694; Witwe Holmans ./. Dechantin wegen eines Gartens, 1695; Urteil der Juristenfakultät in Sachen Abtei Herford und Stift auf dem Berge ./. Cath. Margareta v. Voß wegen der Regelung der Nachlassenschaft der + Dekanin Margareta v. Münster: Bestellung von Handgetreuen, 1696; Wahl der Pröpstin von Dieren zur Dechantin, 1696; Eid der Eva Maria von Beesten, 1696; Henrich Meyer wegen seiner Rückstände von dem vor dem Bergtor gelegenen Kamp, 1697; Verzeichnis der Restanten, 1698; Holzdiebstähle des Eigenhörigen Moritz Dücker im Amt Vlotho, 1700; Vergabe einer Präbende an Sophie Charlotte Gräfin von Wartensleben aufgrund der primae preces der Königin, 1713; Stift ./. Stadt wegen eines Platzes zur Anlage eines Brunnens für den Amtmann, 1719; Forderungen des Kurators der Jägerschen Güter, 1740, 1743; Übersicht über die Gebühren für den Empfang einer Präbende; Attest über die eheliche Geburt des Cord Berendes in Amsterdam, o.D.; Zugehörigkeit der in anderen Pfarreien wohnenden Reformierten zur fürstl. Abteikapelle, o.D.; Pacht des Eigenhörigen Tenhausen im Ksp. Schildesche, o.D.; Rückstände an Pacht einiger Bürger der Stadt, o.D.; Beschwerde wegen der Hebamme im Kirchspiel auf dem Berge, o.D.
Sachakte
Information on confiscated assets
Further information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person who submitted a compensation claim for damage caused by Nazi persecution. If the application was submitted by a person other than the persecuted person, this other person is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecuted person, if there is one, is noted. In the sources, the persecuted person is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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