Herzog Julius-Hütte bei Astfeld (Bestand)
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NLA WO, 145 Neu 1
Nds. Landesarchiv, Abt. Wolfenbüttel (Archivtektonik) >> Gliederung >> 3 Akten (Alt / W / Neu / Nds / R / Bund) >> 3.3 Neuere Landesakten (Neu) >> 3.3.9 Bergbau und Bergverwaltung
1812-1874
Bestandsgeschichte: "Herzog-Julius-Hütte"
Der vorliegende Bestand umfaßt Akten der Registratur der Herzog-Julius-Hütte bei Astfeld, die im 16. Jahrhundert
wahrscheinlich aus der Hans-Grimm-Hütte hervorgegangen ist, welche 1528 im Besitz einer Goslarer Familie war und Rammelsberger Erze verarbeitete. Seit ihrem Verkauf 1572 an Herzog Julius führte sie dessen Namen. Der während des Dreißigjährigen Krieges eingestellte Betrieb wurde 1636 wieder aufgenommen und ohne Unterbrechung bis ins 20. Jahrhundert fortgeführt. Mit der Industrialisierung des 19. Jahrhunderts wuchsen Umfang und Bedeutung des Hüttenwesens im Unterharz, da moderne Techniken und Produktionsmethoden es erlaubten, die Erzverhüttung effizienter und rationeller zu gestalten.
Die Akten des Bestandes 145 Neu 1 lagerten bis zur Neubearbeitung im Juni 1992 durch den Archivangestellten Andreas Düwel, M.A., unverzeichnet unter der Bezeichnung 59 Neu. Da es sich nur um eine Teilüberlieferung handelt, die einige wenige Produktionstabellen und Betriebsnachweisungen des Frühen 19. Jahrhunderts sowie hauptsächlich Hüttenrechnungen der Jahre 1812-1833 und 1856-1859 handelt, ist der Quellenwert nur begrenzt.
Hinweis: Wesentlich ergiebiger zur Erschließung der Geschichte der Herzog-Julius-Hütte sind die in jedem Fall heranzuziehenden Bestände 4 Alt 17, 29 Alt, 33 Alt, 50 Neu 4, 53 Neu und 61 Neu.
Literatur: Eine monographische Darstellung der Hüttengeschichte liegt bisher nicht vor; siehe aber H. Piplak,
Ortschronik von Astfeld, 1980, S. 135 ff; D. Schucht, Chronik des Dorfes Astfeld, o.J.; W. Lattemann, Zusammenhang zwischen Industrie und Landwirtschaft am Nordrand des Harzes (in: Vergangenheit und Gegenwart, 1933); F. Rosenhainer, Die Geschichte des Unterharzer Hüttenwesens von seinen Anfängen bis zur Gründung der Kommunion-Verwaltung im Jahre 1635, 1968.
Der Bestand 145 Neu 1 wurde im August 1992 durch den
Bestandsgeschichte: Archivangestellten Andreas Düsel, M.A. verzeichnet, die Eingabe in AIDA nahm Frau Susanne Richter vor. Die Erstellung des vorliegenden Findbuches wurde durch die
Förderung des Arbeitsamtes Braunschweig im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme auf der Grundlage des Arbeitsförderungsgesetzes ermöglicht, wofür an dieser Stelle ausdrücklich gedankt sei.
Wolfenbüttel, im Mai
Bestandsgeschichte: 1994
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Der vorliegende Bestand umfaßt Akten der Registratur der Herzog-Julius-Hütte bei Astfeld, die im 16. Jahrhundert
wahrscheinlich aus der Hans-Grimm-Hütte hervorgegangen ist, welche 1528 im Besitz einer Goslarer Familie war und Rammelsberger Erze verarbeitete. Seit ihrem Verkauf 1572 an Herzog Julius führte sie dessen Namen. Der während des Dreißigjährigen Krieges eingestellte Betrieb wurde 1636 wieder aufgenommen und ohne Unterbrechung bis ins 20. Jahrhundert fortgeführt. Mit der Industrialisierung des 19. Jahrhunderts wuchsen Umfang und Bedeutung des Hüttenwesens im Unterharz, da moderne Techniken und Produktionsmethoden es erlaubten, die Erzverhüttung effizienter und rationeller zu gestalten.
Die Akten des Bestandes 145 Neu 1 lagerten bis zur Neubearbeitung im Juni 1992 durch den Archivangestellten Andreas Düwel, M.A., unverzeichnet unter der Bezeichnung 59 Neu. Da es sich nur um eine Teilüberlieferung handelt, die einige wenige Produktionstabellen und Betriebsnachweisungen des Frühen 19. Jahrhunderts sowie hauptsächlich Hüttenrechnungen der Jahre 1812-1833 und 1856-1859 handelt, ist der Quellenwert nur begrenzt.
Hinweis: Wesentlich ergiebiger zur Erschließung der Geschichte der Herzog-Julius-Hütte sind die in jedem Fall heranzuziehenden Bestände 4 Alt 17, 29 Alt, 33 Alt, 50 Neu 4, 53 Neu und 61 Neu.
Literatur: Eine monographische Darstellung der Hüttengeschichte liegt bisher nicht vor; siehe aber H. Piplak,
Ortschronik von Astfeld, 1980, S. 135 ff; D. Schucht, Chronik des Dorfes Astfeld, o.J.; W. Lattemann, Zusammenhang zwischen Industrie und Landwirtschaft am Nordrand des Harzes (in: Vergangenheit und Gegenwart, 1933); F. Rosenhainer, Die Geschichte des Unterharzer Hüttenwesens von seinen Anfängen bis zur Gründung der Kommunion-Verwaltung im Jahre 1635, 1968.
Der Bestand 145 Neu 1 wurde im August 1992 durch den
Bestandsgeschichte: Archivangestellten Andreas Düsel, M.A. verzeichnet, die Eingabe in AIDA nahm Frau Susanne Richter vor. Die Erstellung des vorliegenden Findbuches wurde durch die
Förderung des Arbeitsamtes Braunschweig im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme auf der Grundlage des Arbeitsförderungsgesetzes ermöglicht, wofür an dieser Stelle ausdrücklich gedankt sei.
Wolfenbüttel, im Mai
Bestandsgeschichte: 1994
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ