Wilhelm Burchard Friedrich v. Gadenstedt, sel. Ernst Georg Christofs Sohn, als Ältester des Geschlechts, belehnt für sich u. seine Brüder Ludwig Georg Christian u. Karl Ernst sowie Vettern August Christian Friedrich, Heinrich Ferdinand Friedrich u. Karl Leopold Heinrich August, sel. Bodo Georg Heinrichs v. G. Söhne, den Fürstl. Br. Lün. Hofgerichts-Assessor Heinrich Friedrich Otto v. Brocke als Ältesten des Geschlechts zu Mitbehuf seiner Brüder Ludwig Carl Gottfried, August Thedel Karl u. Friedrich Kuno des verst. Br. Regierungsraths Heinrich Christian v. Brocke Söhne, sowie derer männlichen Leibeslehnserben wie ad. 4c., welche Güter die Brocke u. Kalm schon von den Vorfahren des v. G. zu Lehn getragen. Lehnware wie ad 4c. Geschehen Gadenstedt den 16. Julius 1782. Orig. mit Unterschrift des Ausstellers, Siegel desselben in Holzkapsel an Pergamentstreifen. Aus Ehlers Nachlasse 1889.
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Wilhelm Burchard Friedrich v. Gadenstedt, sel. Ernst Georg Christofs Sohn, als Ältester des Geschlechts, belehnt für sich u. seine Brüder Ludwig Georg Christian u. Karl Ernst sowie Vettern August Christian Friedrich, Heinrich Ferdinand Friedrich u. Karl Leopold Heinrich August, sel. Bodo Georg Heinrichs v. G. Söhne, den Fürstl. Br. Lün. Hofgerichts-Assessor Heinrich Friedrich Otto v. Brocke als Ältesten des Geschlechts zu Mitbehuf seiner Brüder Ludwig Carl Gottfried, August Thedel Karl u. Friedrich Kuno des verst. Br. Regierungsraths Heinrich Christian v. Brocke Söhne, sowie derer männlichen Leibeslehnserben wie ad. 4c., welche Güter die Brocke u. Kalm schon von den Vorfahren des v. G. zu Lehn getragen. Lehnware wie ad 4c. Geschehen Gadenstedt den 16. Julius 1782. Orig. mit Unterschrift des Ausstellers, Siegel desselben in Holzkapsel an Pergamentstreifen. Aus Ehlers Nachlasse 1889.
NLA WO, 111 Urk, XIII Nr. 159c
111 Urk XIII Nr. 9
NLA WO, 111 Urk Familie von dem Brocke
Familie von dem Brocke >> 14 XIII. von Gadenstedt – Gesamtlehen der von Brocke und Kahlen
16.07.1782
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:30 MESZ