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Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz urkundet gemeinsam mit der Witwe Gräfin Margretha von Leiningen, Herrin zu Westerburg, der Schwester des verst...
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C 1 A Handschriften (Urkundensammlungen und Kopiare, Kanzleibücher, historiographische, personengeschichtliche und heraldische Quellen): Urkundensammlungen und Kopiare
Handschriften (Urkundensammlungen und Kopiare, Kanzleibücher, historiographische, personengeschichtliche und heraldische Quellen): Urkundensammlungen und Kopiare >> Kopialüberlieferung Urkunden Kurpfalz
1467 Juni 2, Heidelberg
Abschrift (dt.), Papier
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Heydelberg vff dinstag nach vnsers herrn fronlychnams tag anno domini millesimo quadringentesimo sexagesimo septimo
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz urkundet gemeinsam mit der Witwe Gräfin Margretha von Leiningen, Herrin zu Westerburg, der Schwester des verstorbenen Hesso (Hesse), Landgraf von Leiningen, Graf zu Dagsburg, als Erbnachfolgerin seiner hinterlassenen Güter und Rechte. Sie verfügt, dass alle durch den Tod Hessos an sie übergegangen Schlösser, Städte, Dörfer, Höfe, Leute, Güter, Zehnten, Zinsen, Äcker, Wiesen, Weingärten, Wälder, Büsche, Wildbann, Freiheiten, Mühlen, Hubhöfe, Gerichte, Herlichkeiten, Obrigkeiten, Bede, Steuern, Zölle, Freveln, Bußen, Besserungen, Atzungen und Frohndienste, nichts ausgenommen, inklusive aller Nutzung, Rechten und Zubehör zur Hälfte an Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz und seine Erben übergeht, während die andere Hälfte ihr selbst und ihren Erben zu Westerburg zufallen soll. Darunter fallen auch alle Burgmänner mit ihren Burglehen, sowie alle weltlichen Lehensmänner, die ehemals Hesso verpflichtet waren sowie zahlreiche weitere Regelungen zu Erbteilung, wie im Vertrag ausführlich ausgeführt wird. Sollten sie sich in dem einen oder anderen Fall bezüglich der Aufteilung nicht einig werden, soll das Los entscheiden. Ausnahmen sind alle geistlichen Lehen, die fahrende Habe, sowie unbezahlte Schulden des Hesse die Margaretha von Leinigen und ihren Erben allein zustehen sollen, während Hessos kurpfälzische Lehen an Friedrich I. von der Pfalz übergehen.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: (1) Bischof Matthias von Speyer (Spier), kurpfälzischer Kanzler (2) Jost von Venningen, Deutscher Orden (3) Reinhard, Herr zu Westerburg und Schauenburg (4) Ritter Daniel von Mundersbach der Junge, Amtmann zu Westerburg (5) Johannes von Merenberg, genant Rübsame, Amtmann zu Kirchen[?] am Donnerberg
Vermerke (Urkunde): Siegler: (1) Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz (2) Bischof Matthias von Speyer (Spier), kurpfälzischer Kanzler (3) Jost von Venningen, Deutscher Orden (4) Gräfin Margreth zu Leiningen, Witwe zu Westerburg (5) Reinhard, Herr zu Westerburg und Schauenburg (Enkel und Erbe von Margret) (6) Ritter Daniel von Mundersbach der Junge, Amtmann zu Westerburg (7) Johannes von Merenberg, genant Rübsame, Amtmann zu Kirchen[?] am Donnersberg
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: (1) Dagsberg = Burg Jossa, Burgruine (Seeheim Jugenheim, LKr. Darmstadt-Dieburg, Hessen) (2) Ellmendingen (Elmedingen) (OT Keltern, Enzkreis, Baden-Württemberg) (3) Heidelberg (Heydelberg) (Baden-Württemberg) (4) Kirchen am Donnersberg[?] (kirchen am donrßberg) (5) Merenburg (Merenberg (LKr. Limburg-Weilburg, Hessen) (6) Mündersbach (Muderßbach) (Westerwaldkreis, Rheinland-Pfalz) (7) Neuleiningen (Nuwenlyningen) (LKr. Bad Dürkheim, Rheinland-Pfalz) (8) Pforzheim (Pfortzheim) (Baden-Württemberg) (9) Rheindürckheim (Rindorngkeim) (Stadt Worms, Rheinland-Pfalz) (10) Speyer (Spier) (Rheinland-Pfalz) (11) Talheim (Talsheim) (Lkr. Heilbronn, Baden-Württemberg) (12) Westerburg (Westerwaldkreis, Rheinland-Pfalz) (13) Worms (Wormß) (Rheinland-Pfalz) Personen: (1) Friedrich I. der Siegreiche, Kurfürst von der Pfalz, Pfalzgraf bei Rhein, Herzog in Bayern, Erztruchsess (2) Margaretha, Gräfin zu Leiningen, Frau zu Westerburg, Witwe (3) † Leiningen, Hesso von, Landgraf, Graf zu Dagsberg (4) † Talsheim, Hans Beymung von, Ritter (5) Elisabeth, Pfalzgräfin bei Rhein, Herzogin in Bayern, Witwe des Hesso von Leiningen (6) Bischof Rheinhard von Worms (7) Bischof Matthias von Speyer, kurpfälzischer Kanzler (8) Venningen, Jost von, Deutscher Orden (9) Herr zu Westerburg und Schauenburg, Reinhard (Enkel und Erbe von Margaretha) (10) Mundersbach, Daniel der Junge von, Ritter, Amtmann zu Westerburg (11) Merenberg, Johannes von, genant Rübsame, Amtmann zu Kirchen[?] am Donnersberg
Erbteilung
#Kurpfalzurkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.