Verschiedene Militaria aus dem preußischen Kriegsdienst Fürst Leopolds I. von Anhalt-Dessau unter König Friedrich II. von Preußen
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Z 44, A 9b Ib Nr. 13 Bd. II (Benutzungsort: Dessau)
Filmsignatur: 6032
Z 44 (Benutzungsort: Dessau) Abteilung Dessau
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1743 - 1744
Enthält: Lageberichte aus dem Feld (Böhmen und Schlesien), Ranglisten, Maßtabellen, Marschroutenpläne (Schlesien und Böhmen), Vorrats- und Munitionslisten (Magdeburg): Liste der als Volontäre zur Teilnahme am Feldzug vorgesehenen Offiziere der ungarischen Armee, 1742. - Liste der im Schloss Neudeck in der Garnison Pfarrkirchen und bei Braunau und Stubenberg gefangen genommenen feindlichen Offiziere, 6. und 9. Mai 1743. - Rangliste der Offiziere des Regiments von Puttkammer (Preußisches Garnisons-Regiment Nr. 10), 17. Dez. 1743. - Statistische Maßtabelle des Regiments von Kalckstein zu Fuß (Preußisches Infanterie-Regiment Nr. 25), Berlin, 4. Juni 1744. - Statistische Maßtabelle des Regiments zu Fuß des Erbprinzen Leopold von Anhalt (Preußisches Infanterie-Regiment Nr. 3), Gardelegen, 17. Juli 1744. - Rangliste der Offiziere des "hiesigen" Bataillons (mit Angabe von Alter, Vaterland und Datum der Bestallung), Aurich, 4. Juli 1744. - Tabelle kriegsgefangener regulärer und irregulärer österreichischer Truppen beim Ausmarsch aus Prag, 18. Sept. 1744. - Vorratslist des Getreidemagazins Magdeburg, 19. Okt. 1744. - Liste des Munitionsvorrats in Magdeburg, 19. Okt. 1744. - Bericht über Aufdeckung falscher Listen des Oberst von Friedeborn und des Kapitäns von Jacobini (mit namentlicher Liste der nicht vorhandenen Soldaten) durch Mathias Schwartze, Königswalde, 10. Okt. 1744. - Ersatz für verlorene Ausrüstung der Kürassier- und Dragoner-Regimenter, 1744. - Österreichische Deserteure. - Verpflegungsrationentabelle des Magazins Frankenstein für das Grendier-Bataillon des Oberstleutnants von Kleist bis Ende Dez. 1744. - Marschrouten für ein Dragoner-Regiment für 11 Tage von Burg bei Magdeburg bis Crossen, für das Dragoner-Regiment Holstein-Gottorp (Preußisches Dragoner-Regiment Nr. 9) von Ziesar bis Crossen, für das Dragoner-Regiment Alt-Möllendorff (Preußisches Dragoner-Regiment Nr. 6) von Brandenburg bis Crossen, für das Dragoner-Regiment Jung-Möllendorff (Preußisches Dragoner-Regiment Nr. 10) von Treuenbrietzen bis Crossen, für das Dragoner-Regiment von Roell (Preußisches Dragoner-Regiment Nr. 7) von Berlin nach Crossen, für das Dragoner-Regiment von Stosch (Preußisches Dragoner-Regiment Nr. 8) von Berlin nach Crossen. - Lageskizze der Gegend von Schiedlo und Ramzig zwischen Fürstenberg/Oder und Crossen. - Statistik auf dem Transport nach Polen beschlagnahmter Gewehre, Pistolen und Pallasche. - Personalia des österreichischen Deserteurs George Fritzsche aus Schlesien, Bursche in der Kompanie des Oberst von Wietersheim des Regiments Franz Ferdinand von Braunschweig, 1744.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:29 MESZ
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