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Äbtissin und Konvent des Klosters Rosenthal
[Zisterzienserinnenkloster, Gemeinde Kerzenheim bei Göllheim] bekunden,
dass sie eine im Folgenden ins...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1301-1315
1315 Februar 6
Ausfertigung, Pergament, mit Pergamentstreifen angehängtes Siegel (fehlt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Actum et datum anno Domini millesimo trecentesimo quintodecimo VIII° Idus Februarii
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Äbtissin und Konvent des Klosters Rosenthal [Zisterzienserinnenkloster, Gemeinde Kerzenheim bei Göllheim] bekunden, dass sie eine im Folgenden inserierte Urkunde von Eberhard [von Rotenstein], Abt von Fulda, Dekan Heinrich und dem Konvent von Fulda erhalten haben. Siegelankündigung. Inserierte Urkunde von 1315 Februar 6: Eberhard [von Rotenstein], Abt von Fulda, Dekan Heinrich und der Konvent von Fulda bekunden, dass die Brüder David genannt Rath und Sygelo, Knappen aus dem Dorf Guntheim [Guntheim, Ortsteil von Mörfelden-Walldorf oder Gundheim], Diözese Worms, zwei Teile des vom Kloster Fulda lehenrührigen großen und kleinen Zehnten im Dorf (Nithensheym), Diözese Worms, an Äbtissin und Konvent von Rosenthal verkauft haben. Jährlich an Allerheiligen [November 1] zahlt das Kloster Rosenthal zehn Pfund Wachs an den Abt von Fulda. Die Brüder David und Sygelo resignieren dem Abt Güter aus ihrem Besitz, die eine jährliche Abgabe in Höhe von 25 Maltern Roggen Wormser Maß einbringen, und erhalten sie als Lehen zurück. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite)
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Äbtissin Adelheid und Konvent des Klosters Rosenthal]
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Ausführliche Inhaltsangabe in deutscher Sprache unter Nr. 941.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Schannat, Fuldischer Lehn-Hof, Nr. CCCVIII [unvollständiger Druck der inserierten Urkunde].
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.