Familie von Kalm (Bestand)
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NLA WO, 223 N
Nds. Landesarchiv, Abt. Wolfenbüttel (Archivtektonik) >> Gliederung >> 4 Nichtstaatliches Schriftgut (N) >> 4.8 Guts- und Familienarchive, Einzelpersonen
1467-1842
Enthält: Genealogie u. Familiengeschichte; Briefe von Fürsten, Adligen usw.; Schuld- u. Erbschaftssachen; Stiftung für St. Katharinen; Lehen; Besitz (u.a. in Hachum, Woltorf) u. Vermögen; Mühle zu Rüningen u. Fümmelse; Krug am Hagenmarkt in Brsg.
Geschichte des Bestandsbildners: Die Patrizierfamilie Kalm aus Braunschweig besetzte seit etwa 1400 wichtige Funktionen im Rat als Bürgermeister, Kämmerer und Syndici.
Anfang 1818 erwarb der Oberhauptmann Valentin Friedrich Carl von Kalm das Rittergut Halchter bei Wolfenbüttel, das bis dahin im Besitz der Familie von Rhetz gewesen war. Zu den Besitzungen gehörte auch der Priggesche Ackerhof und das Vorwerk Monplaisir mit den Ländereien des Grauen Vorhofs. 1821 konnte von Kalm auch den Hantelmannschen Hof kaufen.
Zum weiteren Besitz der Familie von Kalm gehörte auch das Gut Oberg und das Gut Eickhof bei Nienburg (Hoya-Diepholz).
Stand: Februar 2010
Bestandsgeschichte: Ein Großteil der Akten (Nr. 1-34) wurde Ende des 19. Jhd. vom Rittergutsbesitzer Leßmann aus Oberg, die Nrn 35-36 im Januar 1902 vom Obersecundaner Brunner an das Archiv übergeben. Ein kleiner Teil (Zg. 2010/012) gelangte Anfang 2010 als Depositum der Hoya-Diepholz´schen Landschaft hierher.
Das handschriftliche Archivfindbuch zum Bestand 223 N (um 1900) wird jetzt unter der Signatur 36 Alt, Nr. 1140 verwahrt.
Stand: Februar 2010
Bearbeiter: Stefan Luttmer (2010)
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: ja
Geschichte des Bestandsbildners: Die Patrizierfamilie Kalm aus Braunschweig besetzte seit etwa 1400 wichtige Funktionen im Rat als Bürgermeister, Kämmerer und Syndici.
Anfang 1818 erwarb der Oberhauptmann Valentin Friedrich Carl von Kalm das Rittergut Halchter bei Wolfenbüttel, das bis dahin im Besitz der Familie von Rhetz gewesen war. Zu den Besitzungen gehörte auch der Priggesche Ackerhof und das Vorwerk Monplaisir mit den Ländereien des Grauen Vorhofs. 1821 konnte von Kalm auch den Hantelmannschen Hof kaufen.
Zum weiteren Besitz der Familie von Kalm gehörte auch das Gut Oberg und das Gut Eickhof bei Nienburg (Hoya-Diepholz).
Stand: Februar 2010
Bestandsgeschichte: Ein Großteil der Akten (Nr. 1-34) wurde Ende des 19. Jhd. vom Rittergutsbesitzer Leßmann aus Oberg, die Nrn 35-36 im Januar 1902 vom Obersecundaner Brunner an das Archiv übergeben. Ein kleiner Teil (Zg. 2010/012) gelangte Anfang 2010 als Depositum der Hoya-Diepholz´schen Landschaft hierher.
Das handschriftliche Archivfindbuch zum Bestand 223 N (um 1900) wird jetzt unter der Signatur 36 Alt, Nr. 1140 verwahrt.
Stand: Februar 2010
Bearbeiter: Stefan Luttmer (2010)
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: ja
0,9
Bestand
Literatur: Gesine Schwarz: Die Rittersitze des alten Landes Braunschweig, Göttingen 2008 (DiBi: Zg. 272/2008)
Literatur: Thorsten Neubert-Preine: Die Rittergüter der Hoya-Diepholz´schen Landschaft, Nienburg 2006
Literatur: Thorsten Neubert-Preine: Die Rittergüter der Hoya-Diepholz´schen Landschaft, Nienburg 2006
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ