FM Innenministerium NW 0482 (Bestand)
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NW 0482 340.24.00
Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik) >> 4. Oberste und obere Landesbehörden NRW >> 4.2. Oberste Landesbehörden >> 4.2.2. Finanzministerium >> 4.2.2.9. Landeshaushalt
1945-1983
Haushalt (Einzelplan, Innenministerium)
Bestandsbeschreibung: Der Bestand NW 482 wurde am 21.3.1989 vom Referat I A 3 des Finanzministeriums im Umfang von 117 Stehordnern an das Hauptstaatsarchiv abgegeben (Acc.-Nr. III 7/89). In die Zuständigkeit dieses Referats fielen zu diesem Zeitpunkt zwar auch die Einzelpläne 01 (Landtag) und 13 (Landesrechnungshof), doch betreffen die hier vorliegenden Akten ausschließlich den Einzelplan 03 (Innenministerium) und schließen damit an Teile des Bestands NW 366 an (vgl. Findbuch 340.16). Von den abgegebenen Unterlagen wurde ein relativ großer Teil als Doppelüberlieferung oder aufgrund geringer Aussagekraft zur Kassation vorgesehen; dabei handelt es sich zum einen um Schriftgut zur Haushaltsaufstellung, das in umfassenderer Form auch beim Innenministerium zu erwarten ist, zum anderen um Material des Kuratoriums der Polizei-Führungsakademie in Hiltrup, in dem das Finanzministerium als einfaches Mitglied vertreten war, schließlich um eine Reihe verschiedenartigster Vorgänge, bei denen das Referat nur kenntnisnehmend oder mitzeichnend beteiligt war. Insgesamt wurden auf diese Weise 190 Einheiten als kassabel bewertet und 51 Archiveinheiten mit einer Laufzeit von 1945 bis 1983 gebildet. Von diesen beleuchten zwei größere Blöcke einige haushaltstechnische Aspekte der Polizeiverwaltung und des Katastrophenschutzes, während eine dritte Gruppe mehrere verschiedene Bereiche der inneren Verwaltung, darunter die Errichtung der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Gelsenkirchen, betrifft. Der Bestand NW 482 wurde im März 1999 von Staatsarchivrat Dr. Koppetsch verzeichnet.
Bestandsbeschreibung: Der Bestand NW 482 wurde am 21.3.1989 vom Referat I A 3 des Finanzministeriums im Umfang von 117 Stehordnern an das Hauptstaatsarchiv abgegeben (Acc.-Nr. III 7/89). In die Zuständigkeit dieses Referats fielen zu diesem Zeitpunkt zwar auch die Einzelpläne 01 (Landtag) und 13 (Landesrechnungshof), doch betreffen die hier vorliegenden Akten ausschließlich den Einzelplan 03 (Innenministerium) und schließen damit an Teile des Bestands NW 366 an (vgl. Findbuch 340.16). Von den abgegebenen Unterlagen wurde ein relativ großer Teil als Doppelüberlieferung oder aufgrund geringer Aussagekraft zur Kassation vorgesehen; dabei handelt es sich zum einen um Schriftgut zur Haushaltsaufstellung, das in umfassenderer Form auch beim Innenministerium zu erwarten ist, zum anderen um Material des Kuratoriums der Polizei-Führungsakademie in Hiltrup, in dem das Finanzministerium als einfaches Mitglied vertreten war, schließlich um eine Reihe verschiedenartigster Vorgänge, bei denen das Referat nur kenntnisnehmend oder mitzeichnend beteiligt war. Insgesamt wurden auf diese Weise 190 Einheiten als kassabel bewertet und 51 Archiveinheiten mit einer Laufzeit von 1945 bis 1983 gebildet. Von diesen beleuchten zwei größere Blöcke einige haushaltstechnische Aspekte der Polizeiverwaltung und des Katastrophenschutzes, während eine dritte Gruppe mehrere verschiedene Bereiche der inneren Verwaltung, darunter die Errichtung der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Gelsenkirchen, betrifft. Der Bestand NW 482 wurde im März 1999 von Staatsarchivrat Dr. Koppetsch verzeichnet.
Archivbestand
Deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
21.04.2026, 08:22 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- 4. Oberste und obere Landesbehörden NRW (Tektonik)
- 4.2. Oberste Landesbehörden (Tektonik)
- 4.2.2. Finanzministerium (Tektonik)
- 4.2.2.9. Landeshaushalt (Tektonik)
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