Erwerb von Salzeinkünften zu Allendorf a.d. Werra
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Urk. 18, 688
Urk. 18, Urk. A II Kl. Cappel a1252
Urk. 18 Kloster Spieskappel - [ehemals: A II]
Kloster Spieskappel - [ehemals: A II] >> 1250-1259
Allendorf a.d. Werra, 1252
Abschrift (15.Jh.) mit rückseitiger gleichhändiger Übersetzung, Papier
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Anno [gratie] domini 1252. Acta sunt hec in Aldendorp
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Bürger (ciues) zu Allendorf (Aldendorp) [a.d. Werra] bekunden, daß Heinrich Steinmetz (Lapicida) der Kirche Joh. bapt. in Cappel Salzeinkünfte von 3 Vierdung Silbers jährlich verliehen habe (contulit ecclesie s. Iohannis baptiste in Capella reditus salis tres fertones argenti annuo persoluendos). Er erwarb aber die Pfannstätte (locum sartaginis) von Orto, dem Sohn Irredags (ab Ortone filio Irredagis), eine andere von Heinrich gen. Husherre. Nachdem die mütterlichen Geschwister (uterini) Heinrichs, nämlich Hermann und Johanna und ihre Kinder, verzichtet hatten, übergab der Cappeler Bruder Siegfried den Zins dem Schwager (sororio) Heinrichs zu Landsiedelrecht (sub iure quod lantsidilinreht dicitur).
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Gottfried Pleban
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Hartrad
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ludwig
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Gerhard
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich Münzer (Monetarius)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Dietrich
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Johann Sohn Alberts
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ulrich von Reden
Vermerke (Urkunde): Siegler: die Stadt Allendorf
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Original: Nr. 48
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Drucke: Lennep, Georg: Codex probationum (1768) Nr.159 Eckhardt, Wilhelm A: Quellen zur Rechtsgeschichte der Stadt Allendorf an der Werra und des Salzwerks Sooden (2007) Urk. Nr.7 Regest: Dobenecker: Regesta diplomatica (wie Nr.2) 3 Nr.2087
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.90 f.
Vermerke (Urkunde): Literatur: Eckhardt (wie oben) Einleitung S.XII
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Bürger (ciues) zu Allendorf (Aldendorp) [a.d. Werra] bekunden, daß Heinrich Steinmetz (Lapicida) der Kirche Joh. bapt. in Cappel Salzeinkünfte von 3 Vierdung Silbers jährlich verliehen habe (contulit ecclesie s. Iohannis baptiste in Capella reditus salis tres fertones argenti annuo persoluendos). Er erwarb aber die Pfannstätte (locum sartaginis) von Orto, dem Sohn Irredags (ab Ortone filio Irredagis), eine andere von Heinrich gen. Husherre. Nachdem die mütterlichen Geschwister (uterini) Heinrichs, nämlich Hermann und Johanna und ihre Kinder, verzichtet hatten, übergab der Cappeler Bruder Siegfried den Zins dem Schwager (sororio) Heinrichs zu Landsiedelrecht (sub iure quod lantsidilinreht dicitur).
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Gottfried Pleban
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Hartrad
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ludwig
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Gerhard
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich Münzer (Monetarius)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Dietrich
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Johann Sohn Alberts
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ulrich von Reden
Vermerke (Urkunde): Siegler: die Stadt Allendorf
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Original: Nr. 48
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Drucke: Lennep, Georg: Codex probationum (1768) Nr.159 Eckhardt, Wilhelm A: Quellen zur Rechtsgeschichte der Stadt Allendorf an der Werra und des Salzwerks Sooden (2007) Urk. Nr.7 Regest: Dobenecker: Regesta diplomatica (wie Nr.2) 3 Nr.2087
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.90 f.
Vermerke (Urkunde): Literatur: Eckhardt (wie oben) Einleitung S.XII
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ