Agnes von Niefern, Klosterfrau zu Kirchheim, vermacht dem Seelgerät des Klosters die von ihrer verstorbenen Mutter Adelheid von Ossweil ererbten Äcker zu Pfauhausen, nämlich 1 1/2 M. genannt der Anwander ob Klangenwiese, 2 M. ob dem Erlbach, 1/2 M. zu Stetten, die Hofstatt darunter mit 1/2 M., 4 M. genannt Banhalder, 1 M. an der Mettenhalde bei der Hecke gen Plochingen, 1 1/2 M. genannt der Lochaker, 1 M. ob dem Aichach, 1 M. ob Ernst Hegk an der Halde, verschiedene Wiesen und Hölzer sowie ihren Anteil am Burgstall zu Pfauhausen. Gülten von 3 ß 9 h von der Fischenz von Reichenbach und von 18 ß 7 h zu Pfauhausen und 1 Simri bzw. dreiviertel Simri Vogthaber (in jährlichem Wechsel) zu Baltmannsweiler auf dem Wald (Schurwald) kommen dazu. Die Klosterfrauen sollen damit zwei Jahrzeiten für die A., ihre verstorbenen Eltern Marquart von Niefern und Adelheid von Ossweil, ihre Schwester Anne Fetzer und ihre Muhme, die verstorbene Klosterfrau Anne von Ossweil mit Vigil, Seelenmesse und Seelenvesper begehen. Die Gülten aus den Gütern erhalten die Nonnen an den Jahrtagen auf die Hand. Nach dem Tode der Agnes soll ihre Freundin, die Klosterfrau Anne von Neidlingen, die Güter zunächst auf Lebenszeit genießen.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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