C-Arm zur Aa, Urk. Nr. 86
C-Arm zur Aa Armenhaus Elisabeth zur Aa
Armenhaus Elisabeth zur Aa >> 1. Urkunden
20. Dezember 1595
Darin: Regest von späterer Hand Johan Schroerken up thome Apostoli uth seinem huse tho auverwater 6 Reichsdaler. Die Käuferin überlässt die Rente am selben Tag dem Jacob Stove und Bernhartt von Detten, Provisoren des Armenhauses zur Aa, zum Nutzen der Armen, damit diese für sie, ihren verstorbenen Mann, ihre Kinder und ihre Blutsverwandten beten.
Enthält: Vor dem bischöflichen Richter in Münster verkaufen Johan Schroederken und seine Frau Elsa, Bürger in Münster, der Else Winterkamp, Witwe des Johan Kohaus, eine jährliche Rente von 6 Reichstalern für 100 Reichstaler. Die Rente ist am Tag des Apostels Thomas fällig. Als Sicherheit dienen ihr Haus und Gadem im Kirchspiel Überwasser. Das eine liegt zwischen den Brücken, zwischen den Häusern des Goddert Hintkamp und des Henrich Gulen. Das andere liegt zwischen den Häusern des Gerhard zur Floet und des Bernhard Hanasch. Die Rente kann mit 100 Reichstalern abgelöst werden. Siegel: bischöflicher Richter Zeugen: Walther Hane, Friedrich Niermann, Diener der Siegelkammer
Enthält: Vor dem bischöflichen Richter in Münster verkaufen Johan Schroederken und seine Frau Elsa, Bürger in Münster, der Else Winterkamp, Witwe des Johan Kohaus, eine jährliche Rente von 6 Reichstalern für 100 Reichstaler. Die Rente ist am Tag des Apostels Thomas fällig. Als Sicherheit dienen ihr Haus und Gadem im Kirchspiel Überwasser. Das eine liegt zwischen den Brücken, zwischen den Häusern des Goddert Hintkamp und des Henrich Gulen. Das andere liegt zwischen den Häusern des Gerhard zur Floet und des Bernhard Hanasch. Die Rente kann mit 100 Reichstalern abgelöst werden. Siegel: bischöflicher Richter Zeugen: Walther Hane, Friedrich Niermann, Diener der Siegelkammer
Siegel fehlt
Archivale
Verweis: Ketteler, S. 206
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:22 MEZ
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