Protestationsinstrument in Sachen Staffort gegen Weingarten, daß durch die von dem Amtmann zu Staffort seinen Amtsuntergebenen gestattete Erlegung von 23 fl. 7 ß. 6 d. für 3, von dem Keller zu Weingarten ihnen Pfandweise abgenommene Kühe, dem Markgrafen und den Staffortern an ihrer Markung, hoher Oberherrlichkeit, Gerichtsbarkeit, gemeinschaftlicher Beholzung-, Waid- und Eckerichberechtigung mit den von Weingarten nicht präjudizierlich sein solle
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Protestationsinstrument in Sachen Staffort gegen Weingarten, daß durch die von dem Amtmann zu Staffort seinen Amtsuntergebenen gestattete Erlegung von 23 fl. 7 ß. 6 d. für 3, von dem Keller zu Weingarten ihnen Pfandweise abgenommene Kühe, dem Markgrafen und den Staffortern an ihrer Markung, hoher Oberherrlichkeit, Gerichtsbarkeit, gemeinschaftlicher Beholzung-, Waid- und Eckerichberechtigung mit den von Weingarten nicht präjudizierlich sein solle
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 36 Nr. 2157
Conv. 243
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 36 Baden Generalia
Baden Generalia >> Generalia >> Verträge >> Verträge zwischen Baden und der Pfalz
1600 September 8
Urkunden
Siegelbeschreibung: mit 1 Siegel
Staffort : Stutensee KA; Streitigkeiten
Weingarten (Baden) KA; Streitigkeiten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:13 MESZ
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