Acta judicialia cameralia in Sachen der Gemeinde Södel gegen den Grafen v. Solms-Lich Hermann Moritz Adolf, 1718 ultimus lineae, verheiratet mit Anna Maria, geb. Gräfin v. Solms-Rödelheim und Erben] wegen der Besteuerung des ehemals Thorybander'schen, dann v. Pappenheim'schen Gutes zu Södel
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F 1, 160/1
F 1 Mittelrheinische Reichsritterschaft
Mittelrheinische Reichsritterschaft >> 3 Angelegenheiten einzelner Familien
(1661, 1695) 1733-1735
Enthält u.a.: a) 1684 März 1: Anna Maria Starckmann, geb. Brückmann, Witwe des Rentmeisters zu Lich bzw. Schultheißen des Gerichts Stein[bach] Starckmann verkauft alle ihre in und um Södel liegenden, von ihrem Stiefvater Thorybander vererbten Güter (ca. 130 Morgen) mit der darauf seit 1648 bzw. 1668 ruhenden Immunität der Gräfin Anna Maria v. Solms-Lich für 550 Reichstaler (Nr. 13)
Enthält u.a.: b) 1684 April: Graf Hermann Moritz Adolf v. Solms[-Lich] erteilt dem Gut zu Södel, das seine Gattin von Anna Maria, Johann Thorybanders Tochter, jetzt verwitwete Starckmann, gekauft hat, die Befreiung von allen Steuern und Kriegslasten auf 20 Jahre (Nr. 13)
Enthält u.a.: b) 1684 April: Graf Hermann Moritz Adolf v. Solms[-Lich] erteilt dem Gut zu Södel, das seine Gattin von Anna Maria, Johann Thorybanders Tochter, jetzt verwitwete Starckmann, gekauft hat, die Befreiung von allen Steuern und Kriegslasten auf 20 Jahre (Nr. 13)
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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01.07.2025, 13:39 MESZ
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