Briefe der Maria Magdalena Karoline Katharina von Tucher, geb. von Grundherr, an ihre Tochter Marie Theresia Karoline Katharina von Grundherr (9) nebst Beilage
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E 29/II Nr. 2804
E 29/II Tucher/Gesamtgeschlecht und Jüngere Linie/Akten und Rechnungen
Tucher/Gesamtgeschlecht und Jüngere Linie/Akten und Rechnungen
25.02.1876 - 17.07.1876
Enthält:
Briefe der Maria Magdalena Karoline Katharina von Tucher, geb. von Grundherr, an ihre Tochter Marie Theresia Karoline Katharina von Grundherr (16/8; 1834-1905; JL/1.A).
(1876) Februar 25 abends: Brieffragment (aus Nürnberg oder Simmelsdorf) an Marie (?).
Heute Vormittag ließ sich Herr Appel-rath (!) St. (= Heinrich Stramer) melden und teilte die positive Antwort (auf die Brautwerbung) mit. Sohn Friedrich (Wilhelm Sigmund) wird sich freuen. Auguste (Marianne) wird mit ihrer Mutter (Elise Stramer) morgen bei Schreiberin zu Besuch sein.
1876 Juni 7: Brief aus Simmelsdorf an Marie.
Schreiberin geht es immerhin so gut, dass sie den Aufenthalt hier genießen kann.
1876 Juni 18: Brief aus Simmelsdorf an Marie.
Appetit- und Schlaflosigkeit der Schreiberin sollen durch die hiesige gute Luft geheilt werden.
1876 Juni 30: Brief aus Simmelsdorf an Marie.
Schreiberin nimmt nun auch Tropfen ein.
Undatiert, 1876 Juli 25 ante: Brieffragment (aus Simmelsdorf an Marie).
Luise (Löffelholz) bittet Schreiberin um Mithilfe bei Gestaltung des Polterabends (= Vorabend der Hochzeit des Sohnes, letztere war am 25. Juli d.J.).
Undatiert, Juli 1876: Brieffragment (aus Simmelsdorf an Marie).
Das Notwendige schreibt Mina (= Wilhelmine v. Löffelholz). Es sind noch nicht genügend Damen vorhanden (für die Hochzeit). - Schreiberin schlief diese Nacht gut. Morvium (!= Morphium) nahm sie bisher erst siebenmal.
Undatiert, wie vor: Brief der Mina an Marie.
Hochzeitsvorbereitungen, u.a. Stoffe.
1876 Juli 5: Brief aus Simmelsdorf an Marie.
Gestern brachte der Bote die Sachen, u.a. ein niedliches Gerippe zum Polterabendscherz. Hochzeitsplanung. Schreiberin wird nur an der kirchlichen Feier teilnehmen können.
1876 (Juli) 14: Brief aus Simmelsdorf an Marie.
Zuweilen schläft Schreiberin ganz gut.
1876 Juli 16: Postkarte (aus Simmelsdorf, Poststempel Hüttenbach) an Marie.
Dank für die Bemühungen. Adressatin besprach mit Papa Stramer das Programm, die Einladungen sind auch fertig. - Schreiberin und Begleitung wollen am Donnerstag nach Nürnberg kommen.
1876 Juli 17: Brief (aus Simmelsdorf) an Marie.
Für Donnerstag soll ein Wagen organisiert werden. Er soll um 8 Uhr morgens hier sein, damit man um 9.30 Uhr das l S verlassen kann. Zwischen 2 und 3 Uhr wäre man dann wohl in Nürnberg.
Briefe der Maria Magdalena Karoline Katharina von Tucher, geb. von Grundherr, an ihre Tochter Marie Theresia Karoline Katharina von Grundherr (16/8; 1834-1905; JL/1.A).
(1876) Februar 25 abends: Brieffragment (aus Nürnberg oder Simmelsdorf) an Marie (?).
Heute Vormittag ließ sich Herr Appel-rath (!) St. (= Heinrich Stramer) melden und teilte die positive Antwort (auf die Brautwerbung) mit. Sohn Friedrich (Wilhelm Sigmund) wird sich freuen. Auguste (Marianne) wird mit ihrer Mutter (Elise Stramer) morgen bei Schreiberin zu Besuch sein.
1876 Juni 7: Brief aus Simmelsdorf an Marie.
Schreiberin geht es immerhin so gut, dass sie den Aufenthalt hier genießen kann.
1876 Juni 18: Brief aus Simmelsdorf an Marie.
Appetit- und Schlaflosigkeit der Schreiberin sollen durch die hiesige gute Luft geheilt werden.
1876 Juni 30: Brief aus Simmelsdorf an Marie.
Schreiberin nimmt nun auch Tropfen ein.
Undatiert, 1876 Juli 25 ante: Brieffragment (aus Simmelsdorf an Marie).
Luise (Löffelholz) bittet Schreiberin um Mithilfe bei Gestaltung des Polterabends (= Vorabend der Hochzeit des Sohnes, letztere war am 25. Juli d.J.).
Undatiert, Juli 1876: Brieffragment (aus Simmelsdorf an Marie).
Das Notwendige schreibt Mina (= Wilhelmine v. Löffelholz). Es sind noch nicht genügend Damen vorhanden (für die Hochzeit). - Schreiberin schlief diese Nacht gut. Morvium (!= Morphium) nahm sie bisher erst siebenmal.
Undatiert, wie vor: Brief der Mina an Marie.
Hochzeitsvorbereitungen, u.a. Stoffe.
1876 Juli 5: Brief aus Simmelsdorf an Marie.
Gestern brachte der Bote die Sachen, u.a. ein niedliches Gerippe zum Polterabendscherz. Hochzeitsplanung. Schreiberin wird nur an der kirchlichen Feier teilnehmen können.
1876 (Juli) 14: Brief aus Simmelsdorf an Marie.
Zuweilen schläft Schreiberin ganz gut.
1876 Juli 16: Postkarte (aus Simmelsdorf, Poststempel Hüttenbach) an Marie.
Dank für die Bemühungen. Adressatin besprach mit Papa Stramer das Programm, die Einladungen sind auch fertig. - Schreiberin und Begleitung wollen am Donnerstag nach Nürnberg kommen.
1876 Juli 17: Brief (aus Simmelsdorf) an Marie.
Für Donnerstag soll ein Wagen organisiert werden. Er soll um 8 Uhr morgens hier sein, damit man um 9.30 Uhr das l S verlassen kann. Zwischen 2 und 3 Uhr wäre man dann wohl in Nürnberg.
Umfang/Beschreibung: 11 Prod
Archivale
Bemerkungen: Acc.-Nr. D 2/2012
Bemerkungen: Aus dem Besitz von Frau Hildegard Erika Melitta von Schweinichen, geb. von Tucher (18/10
Bemerkungen: *1937
Bemerkungen: JL/1.A)
Bemerkungen: Die Briefe brechen hier ab, da die Schreiberin wegen der Hochzeit in Nürnberg war. Sie starb am 25. September des Jahres.
Indexbegriff Person: Grundherr, Marie Theresia Karoline Katharina geb von Tucher
Indexbegriff Person: Loeffelholz, Luise Karoline Marie Ernestine geb Tucher
Indexbegriff Person: Loeffelholz, Mina siehe Wilhelmine
Indexbegriff Person: Loeffelholz, Wilhelmine (gen. Minna)
Indexbegriff Person: Stramer, Auguste Marianne verl Tucher
Indexbegriff Person: Stramer, Elise
Indexbegriff Person: Stramer, Heinrich
Indexbegriff Person: Tucher, Friedrich Wilhelm Sigmund
Indexbegriff Person: Tucher, Maria Magdalena Karoline Katharina, geb. von Grundherr
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Einzelne Personen (geordnet nach dem Stammbaum)
Bemerkungen: Aus dem Besitz von Frau Hildegard Erika Melitta von Schweinichen, geb. von Tucher (18/10
Bemerkungen: *1937
Bemerkungen: JL/1.A)
Bemerkungen: Die Briefe brechen hier ab, da die Schreiberin wegen der Hochzeit in Nürnberg war. Sie starb am 25. September des Jahres.
Indexbegriff Person: Grundherr, Marie Theresia Karoline Katharina geb von Tucher
Indexbegriff Person: Loeffelholz, Luise Karoline Marie Ernestine geb Tucher
Indexbegriff Person: Loeffelholz, Mina siehe Wilhelmine
Indexbegriff Person: Loeffelholz, Wilhelmine (gen. Minna)
Indexbegriff Person: Stramer, Auguste Marianne verl Tucher
Indexbegriff Person: Stramer, Elise
Indexbegriff Person: Stramer, Heinrich
Indexbegriff Person: Tucher, Friedrich Wilhelm Sigmund
Indexbegriff Person: Tucher, Maria Magdalena Karoline Katharina, geb. von Grundherr
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Einzelne Personen (geordnet nach dem Stammbaum)
Simmelsdorf
Briefwechsel Maria Magdalena Karoline Katharina von Tucher
Brieffragment
Appelationsrat
Brautwerbung
Verlobung
Appetitlosigkeit
Schlaflosigkeit
Tropfen (medizin.)
Medizin
Brieffragment
Polterabend
Morphium
Hochzeitsvorbereitungen
Stoffe
Polterabendscherz
Gerippe
Trauung kirchliche
Hochzeitsprogramm
Einladung
Reiseplan
Wagen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:02 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Stadtarchiv Nürnberg (Archivtektonik)
- Stadtarchiv Nürnberg (Tektonik)
- Bestandsgruppe E: Dokumentationsgut privater Provenienz (Tektonik)
- E 29 - Familienarchiv von Tucher (Tektonik)
- E 29/II - Familienarchiv Tucher / Gesamtgeschlecht und jüngere Linie / Akten und Rechnungen (Tektonik)
- Tucher/Gesamtgeschlecht und Jüngere Linie/Akten und Rechnungen (Bestand)