Kopie eines Briefes des Bernhard Lintel, S. J., Coesfeld, an den Sekretär des Gymnasiums Laurentianum betreffend die Fundation des Albert Welling ebendort. Bernhard fragt im Auftrag seiner Schwester, der Witwe Welling und im Interesse des Pfarrers von Laer nach Informationen über den Stand der Fundation, welche der Rektor immer durch eine qualifizierte Person aus der Familie besetzt hat. Sie wollen wissen, 1.) wo und wie die Kapitalien von einstmals 500 Reichstalern aus dem Landgut Lypsing (alternativ: Lysching) in der Diözese Münster und der 400 Reichstaler beim Kloster Knechtstedde angelegt seien; 2.) wo es niederlegt worden sei und wohin die Erträge aus der vakanten Stelle fließen; 3.) wer denn die jährlichen Einkünfte aus dem Dorf/Bezirk Sürdt und andere Kapitalien erhalte; 4.) auf welche Weise die Einkünfte der seit acht Jahren vakanten Fundation erfasst würden. Der Pfarrer von Laer denkt daran, dieSache nach Wien (? "Viennam") zu bringen. Copia literarum sub 19ma Junii 1770 ad R. D. Secretarium Gymnasii Laurentiani datarum . Inscriptio erat: Admodum Reverendo et Eximio D[omi]no D. N.N. Secretario Gymnasii Laurentiani etc . franco . Coloniae Humillimus Servus . Bernhard Lintel S. J . 264a) Weitgehend identische Kopie des lat. Briefes

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