Kaiser Friedrich bestätigt die von Erzbischof Eberhard von Salzburg getroffene Verfügun, daß die frei gewordene Vogtei über die Besitzungen seines Domkapitels in Halle, Pettingen, Saldorf und Kiemkev sowie über das Sondergut mit allen Zugehörungen, damit durch schlechte Vögte kein Schaden mehr entstehe, nicht mehr als Lehen ausgegeben werden darf und vom Erzbischof und seinen Nachfolgern selbst auszuüben ist. - S: A. - Z: Sifridus Ratisponensis episcopus, Karolus Secowensis episcopus, Liupoldus dux Austrie et Stirie, Bernhardus Carinthie, Otto Meranie duces, Rapoto comes palatinus Bauuarie, Heinricus frater eius comes de Ortenberc, Chuno de Weruen, Gerhohus de Salzburc, Ulricus.
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Kaiser Friedrich bestätigt die von Erzbischof Eberhard von Salzburg getroffene Verfügun, daß die frei gewordene Vogtei über die Besitzungen seines Domkapitels in Halle, Pettingen, Saldorf und Kiemkev sowie über das Sondergut mit allen Zugehörungen, damit durch schlechte Vögte kein Schaden mehr entstehe, nicht mehr als Lehen ausgegeben werden darf und vom Erzbischof und seinen Nachfolgern selbst auszuüben ist. - S: A. - Z: Sifridus Ratisponensis episcopus, Karolus Secowensis episcopus, Liupoldus dux Austrie et Stirie, Bernhardus Carinthie, Otto Meranie duces, Rapoto comes palatinus Bauuarie, Heinricus frater eius comes de Ortenberc, Chuno de Weruen, Gerhohus de Salzburc, Ulricus.
Grafschaft Ortenburg Urkunden 21
Kaiser Selekt 693
Zusatzklassifikation: M
Grafschaft Ortenburg Urkunden
Grafschaft Ortenburg Urkunden >> 1142-1250
1230
Hinweis: Insert in Urk. von 1559 August 6 mit S-Beschreibung. - Abschrift 1561 in Ortenburg Archiv Bände Nr. 21 f. 52' mit S-Beschreibung. - Insert in Urk. von 1571 Mai 31 f. 4 nr. 4 mit S-Zeichnung = Abschrift 1625 in Ortenburg Archiv Bände Nr. 6 f. 18 nr. 19. - Dt. Übersetzung 2. H. 16. Jh. Pap. und Abschrift 1711 Pap. T10
Die Handlung erfolgte in San Germano im Juli 1230 vor dem Ableben des als Z genannten H. Leopold VI. von Österreich (verstorben 28, Juli 1230); die Beurkundung im August 1230 muß in Hinblick auf das Itinerar Friedrichs II. in Ceprano durchgeführt worden sein.
Die Handlung erfolgte in San Germano im Juli 1230 vor dem Ableben des als Z genannten H. Leopold VI. von Österreich (verstorben 28, Juli 1230); die Beurkundung im August 1230 muß in Hinblick auf das Itinerar Friedrichs II. in Ceprano durchgeführt worden sein.
Perg.
Urkunden
lat
Besiegelung/Beglaubigung: SP an rot-gelben Seidenfäden besch. (restauriert)
Überlieferung: Ausfertigung
Ausstellungsort: San Germano - August
Literatur: Urkunden-Regest (T 10) und weiterführende Literaturhinweise bei Friedrich Hausmann: Archiv der Grafen zu Ortenburg. Urkunden (in Tambach und München), Bd. 1: 1142-1400 (Bayerische Archivinventare 42), München 1984.
Originaldatierung: Acta sunt hec apud Sanctum Germanum ... mense aug.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1230
Content Preservation: 1
Kontrolle Rueckgabe: 0
Überlieferung: Ausfertigung
Ausstellungsort: San Germano - August
Literatur: Urkunden-Regest (T 10) und weiterführende Literaturhinweise bei Friedrich Hausmann: Archiv der Grafen zu Ortenburg. Urkunden (in Tambach und München), Bd. 1: 1142-1400 (Bayerische Archivinventare 42), München 1984.
Originaldatierung: Acta sunt hec apud Sanctum Germanum ... mense aug.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1230
Content Preservation: 1
Kontrolle Rueckgabe: 0
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:43 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Bayerisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik)
- Beständetektonik des Bayerischen Hauptstaatsarchivs (Tektonik)
- 1 Abteilung I: Ältere Bestände (Tektonik)
- 1.5 Kleinere weltliche Territorien im bayerischen Reichskreis (Tektonik)
- Grafschaft Ortenburg (Tektonik)
- Grafschaft Ortenburg Urkunden (Bestand)
- 1142-1250 (Gliederung)