Kläger: Dr. Barthold Günther Hintz in Hamburg, namens der Christina Caecilia Meurer und Johanna Margaretha Meurer in Kassel als Erben der Margaretha Maria Meurer, geb. Schott, Witwe des Garleff Meurer, holsteinischer Justizrat und Domherr zu Hamburg (Beklagter).- Beklagter: Anton Reinhard Schott, Kaufmann in Hamburg (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis; Eidesleistung über die Höhe einzelner Forderungen und Imploration wegen der Bezahlung von 1735 Mark durch die Kläger nach Scheitern einer Kommission zur gütlichen Regelung in einem Streit um die Administration des Vermögens der Kläger durch den Beklagten, insbesondere um die Verwaltung eines Brauerbes an der Johannisstraße und um die Verpachtung eines Meierhofs in Diepenbeck bei Bützfleth
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Kläger: Dr. Barthold Günther Hintz in Hamburg, namens der Christina Caecilia Meurer und Johanna Margaretha Meurer in Kassel als Erben der Margaretha Maria Meurer, geb. Schott, Witwe des Garleff Meurer, holsteinischer Justizrat und Domherr zu Hamburg (Beklagter).- Beklagter: Anton Reinhard Schott, Kaufmann in Hamburg (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis; Eidesleistung über die Höhe einzelner Forderungen und Imploration wegen der Bezahlung von 1735 Mark durch die Kläger nach Scheitern einer Kommission zur gütlichen Regelung in einem Streit um die Administration des Vermögens der Kläger durch den Beklagten, insbesondere um die Verwaltung eines Brauerbes an der Johannisstraße und um die Verpachtung eines Meierhofs in Diepenbeck bei Bützfleth
211-2_M 40 Teil 2
M 2623
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> M
1732-1757
Enthält: Kläger: Lt. Caesar Scheurer. Beklagter: Dr. Johann Albert Ruland.- Instanzen: 1. Niedergericht 1750. 2. Obergericht 1750-1753. 3. Reichskammergericht 1754-1757.- Darin: Vollmachten von 1732 und 1753 der Kläger und der Anna Gumprecht, Witwe des Johann Georg Gumprecht, holsteinischer Hofrat, für den Beklagten; Administrationsrechnungen des Beklagten 1732-1749, Aktenstücke aus Prozessen über die Loskündigung einer Rente und die Vornahme von Reparaturen an dem Haus auf dem Erbe an der Johannisstraße 1741-1745 sowie ein Kaufbrief von 1747 über die Ersteigerung des Erbes durch den Beklagten; Briefwechsel des Beklagten mit den sich unter anderem in Paris und Versailles aufhaltenden Kläger 1744-1747; Aktenstücke aus Prozessen der Parteien vor der Justizkanzlei in Stade und dem Oberappellationsgericht in Celle 1749-1751; Bericht des vereidigten Buchhalters Christian Nicolaus Lüben 1752; Aufstellung über Anwaltskosten 1754-1756.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11260 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:58 MEZ