Dieselben bestätigen Andreas Dethmars von Wolfenbüttel sowie seiner Schwester Marie, Hans Schmieder und Ludeke Gravenhorst, beiden aus Gr. Schöppenstedt, für ihre Ehefrauen Miken und Ilsebe, Töchter des verstorbenen Herman Dethmars, den Besitz einer halben Hufe (16 Morgen) zu Ahlum, die z. Zt. Hans Timmermann gegen einen jährlichen Zins von 1 1/2 Scheffel Korn inne hat, Erbenzinsgut des Stifts (8 Schilling Erbenzins), da ihnen 1602 der Erbbrief durch Braunschw. Kriegsvolk bei der Plünderung geraubt ist. Nach der geburt Jesu Christi 1604 am 18. Junii. Unterschrift Joh. Spiegelbergs. Gerichtssiegel des Stifts an Pergament.
Vollständigen Titel anzeigen
Dieselben bestätigen Andreas Dethmars von Wolfenbüttel sowie seiner Schwester Marie, Hans Schmieder und Ludeke Gravenhorst, beiden aus Gr. Schöppenstedt, für ihre Ehefrauen Miken und Ilsebe, Töchter des verstorbenen Herman Dethmars, den Besitz einer halben Hufe (16 Morgen) zu Ahlum, die z. Zt. Hans Timmermann gegen einen jährlichen Zins von 1 1/2 Scheffel Korn inne hat, Erbenzinsgut des Stifts (8 Schilling Erbenzins), da ihnen 1602 der Erbbrief durch Braunschw. Kriegsvolk bei der Plünderung geraubt ist. Nach der geburt Jesu Christi 1604 am 18. Junii. Unterschrift Joh. Spiegelbergs. Gerichtssiegel des Stifts an Pergament.
NLA WO, 7 Urk, Nr. 1163
NLA WO, 7 Urk Kanonikerstift St. Blasii in Braunschweig
Kanonikerstift St. Blasii in Braunschweig >> 1 Urkunden
18.06.1604
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:31 MESZ