Fürstentum Ansbach, Geheimes Archiv: Verträge mit Castell (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
Fürstentum Ansbach, Geheimes Archiv: Verträge mit Castell
Staatsarchiv Nürnberg (Archivtektonik) >> Beständetektonik des Staatsarchivs Nürnberg >> I. Altbestände (Territorien und Institutionen des Alten Reichs) >> Fürstentum Ansbach >> Fürstentum Ansbach, Geheimes Archiv >> Fürstentum Ansbach, Geheimes Archiv: Verträge mit benachbarten Reichsständen
1334 - 1739
Vorwort: Das Geheime Archiv in der Residenzstadt Ansbach verwahrte u.a. die Verträge der Markgrafen mit den benachbarten Reichsständen, etwa den Fürstbischöfen von Bamberg, Eichstätt und Würzburg, den Reichsstädten Nürnberg, Rothenburg, Weißenburg und Windsheim, dem Deutschen Orden sowie dem reichsständischen Adel (die Reichsritterschaft wurde in separaten Beständen geführt). Da das Archiv eine sprechende Archivaliensignatur führte, ist jeder Vertragspartner eigens in der Signatur aufgeführt und bei 1 beginnend separat nummeriert. Technisch gesehen handelt es sich also um mehrere Einzelbestände. Es ist zu beachten, dass die Archivare des Geheimen Archivs Ansbach generell auch Verweise auf an anderen Stellen lagernde oder nur kopial überlieferte Verträge mit eingearbeitet haben, wobei diese Verweise in die ursprüngliche Nummerierung mit einbezogen worden sind (erst spätere, nachträgliche Verweise erhielten keine Nummern, sie sind aus techischen Gründen hier mit der Bestellnummer "0" und Unternummern versehen worden). Bei der Bestellung ist daher jeweils darauf zu achten, ob es sich auch tatsächlich um ein physisch in diesem Bestand vorhandenes Archivale, und nicht um einen solchen Verweis handelt. Außerdem hat man zu einem unbekannten Zeitpunkt, wohl um 1900, verschiedene Archivalien, die archivalientypologisch nicht als Urkunden einzuordnen waren (Akten, Bände), den Beständen entnommen. Sie konnten im Rahmen der Provenienzanalyse ab 2009 im Bestand "Generalrepertorium Akten und Bände" identifiziert werden, sind aber bislang nicht zurückgeführt, jedoch in EDV recherchierbar. Im Rahmen der Retrokonversion wurde das handschriftliche Findbuch des Geheimen Archivars Gottfried Stieber aus dem Jahre 1750 (mit Nachträgen bis 1803) durch den Dienstleister Fa. ArchivInForm GmbH (Schwielowsee) 2017/18 in EDV überführt. Eine Anpassung der Formulierungen an moderne Sprachgewohnheiten und Rechtschreibung konnte nur in begrenztem Umfang vorgenommen werden. Dem Findbuch mangelt es noch an einem (wünschenswerten) Orts- und Personenregister. Hinweis: Vgl. Verträge mit denen von Hutten (dort an diversen Stellen) Nürnberg, 20. August 2018 Dr. Daniel Burger (AOR)
Fürstentum Ansbach, Geheimes Archiv: Verträge mit Castell
27
Bestand
Urkunden
ger
Ergänzende Hinweise: in EDV komplett erfasst; Online-Findmittel in Bearbeitung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Staatsarchiv Nürnberg (Archivtektonik)
- Beständetektonik des Staatsarchivs Nürnberg (Tektonik)
- I. Altbestände (Territorien und Institutionen des Alten Reichs) (Tektonik)
- Fürstentum Ansbach (Tektonik)
- Fürstentum Ansbach, Geheimes Archiv (Tektonik)
- Fürstentum Ansbach, Geheimes Archiv: Verträge mit benachbarten Reichsständen (Tektonik)
- Fürstentum Ansbach, Geheimes Archiv: Verträge mit Castell (Bestand)