Klage auf erneutes Einreichen der Prozeßakten in der Rechnungsdarlegungsklage des Heinrich von Ley ./. Berges, da diese 1688 auf der Flucht des RKG vor den französischen Invasionstruppen von Speyer nach Straßburg verlorengegangen sind. Die Berges sind Gläubiger des Hofs „Zu den Birken“ im Kirchspiel Wipperfürth gewesen (vgl. RKG 3404 (L 386/1514)).
Vollständigen Titel anzeigen
AA 0627, 3405 - L 387/1515
AA 0627 Reichskammergericht, Teil V: I-L
Reichskammergericht, Teil V: I-L >> 3. Buchstabe L
1694 (1693 - 1694)
Enthaeltvermerke: Kläger: Heinrich von Ley zu Ellingen, Enkel des Anton Weyerstraß, RKG- Beisitzers Beklagter: Erben des Gesehard Berges: seine Witwe Anna Richmund Mahler, Peter Dietrich, Gottfried und Johann de Berges sowie Wilhelm Helling, zu Wipperfürth (Rheinisch-Bergischer Kr.) Prokuratoren (Bekl.): Lic. Johann Adam Roleman 1694 - Subst.: Dr. Krebs Prozeßart: Mandati ad reddendum rationes et praestandum reliqua sine clausula, nunc citationis ad redintegrandum acta Instanzen: RKG 1694 (1693 - 1694) Beschreibung: 3 Bl., lose; Prot. ohne Eintragungen, 2 Aktenstücke prod. 17. April und 28. Juni 1694.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.05.2026, 09:48 MESZ