Kampfplatz Straße - Mit Hammer und Messer im Handschuhfach
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/028 R170030/101
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/028 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2017
Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2017 >> Unterlagen
16. März 2017
Auf den Straßen des Landes herrscht ein rüdes Klima. Es wird nicht nur gerast, gedrängelt und gepöbelt. Immer wieder gehen Autofahrer bei Streitereien mit Gegenständen und Waffen aufeinander los. Experten warnen: Es wird schlimmer.
Allein im letzten Jahr zogen Autofahrer im Land mehrere Male Waffen und Messer, schlugen mit Bierflaschen oder Schraubenziehern auf Autos oder ihre Fahrer ein. Nach einer Studie vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat wurde fast jeder zehnte befragte Fahrer im Auto schon einmal tätlich angegriffen. Zum Beispiel in Deizisau, Landkreis Esslingen. Ein Autofahrer schlug mit dem Hammer auf einen anderen Fahrer ein. Es war ein Streit über das richtige Einparken. Der Verletzte bekam im Krankenhaus gesagt: Das hätte tödlich ausgehen können.
Der Esslinger Verkehrspsychologe Horst Verheyden hat regelmäßig Rüpel-Fahrer in seiner Praxis. Er therapiert Autofahrer, die wegen Alkohol- oder Drogenproblemen oder aggressivem Verhalten im Straßenverkehr auffällig geworden sind. Seine Meinung: "Die Straße ist ein Spiegelbild unserer Gesellschaft. Der Druck wächst, die Nerven liegen immer schneller blank und der Aggression wird immer öfter am Steuer Luft gemacht."
Allein im letzten Jahr zogen Autofahrer im Land mehrere Male Waffen und Messer, schlugen mit Bierflaschen oder Schraubenziehern auf Autos oder ihre Fahrer ein. Nach einer Studie vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat wurde fast jeder zehnte befragte Fahrer im Auto schon einmal tätlich angegriffen. Zum Beispiel in Deizisau, Landkreis Esslingen. Ein Autofahrer schlug mit dem Hammer auf einen anderen Fahrer ein. Es war ein Streit über das richtige Einparken. Der Verletzte bekam im Krankenhaus gesagt: Das hätte tödlich ausgehen können.
Der Esslinger Verkehrspsychologe Horst Verheyden hat regelmäßig Rüpel-Fahrer in seiner Praxis. Er therapiert Autofahrer, die wegen Alkohol- oder Drogenproblemen oder aggressivem Verhalten im Straßenverkehr auffällig geworden sind. Seine Meinung: "Die Straße ist ein Spiegelbild unserer Gesellschaft. Der Druck wächst, die Nerven liegen immer schneller blank und der Aggression wird immer öfter am Steuer Luft gemacht."
0'05
Audio-Visuelle Medien
Fröhlich, Christian; Staasanwalt
Neugebauer, Frank
Verheyden, Horst; Verkehrspsychologe, ca. 20./21. Jh.
Vogel, Harald; Polizist
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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