B-C Disc, 17
B-C Disc Causae Discussionum (Zwangsversteigerungen)
Causae Discussionum (Zwangsversteigerungen) >> 1601-1700
1620 - 1624
Enthält: Schuldner: † Kleinschnitzler (Tischler) Albert Gise (gen. 1590-1617) Haus: Stubenstegge, zwischen Häusern des Bastian Eicholt und Herman Hausman; dazu ein Garten zwischen Ludgeri- und Aegidiitor neben dem Garten des M. Johan Schlade gen. Herde. Das Haus gehörte im Jahre 1440 dem Johan Köbbinck und dessen Frau Else, im Jahre 1540 dem vor 1564 † Henrich Sudertho) sowie vor 1564 dem 1540 genannten Ausreiter Heine Peick , dann 1564 dem Hieronymus Dreisseler, 1572 dem Domvikar Johan Buck und im Jahre 1581 der Anna Buck. Antragsteller: Johan Rode und Henrich Gise als Vormünder der Kinder des Schuldners und der Ida Pieck. Gläubiger: Witwe Glandorps 1600; Wachtmeister Ludwig von Schoenbach und Frau Else 1615; Elisabeth Wilming; Apollonia (Plonie) Blanckenfurt; Bernhard Baurman senior; Henrich tor Nienhues 1616; Henrich Scholbroich, Kanonikus an Ludgeri und Pastor zum Venne 1621; Weinhändler Bernhard Uphaus 1620; M. Johan Froning senior; M. Henrich Bünichman; Peter Hudepoel; Henrich Schmitjohan 1621; Witwe Neuhaus geb. Elsa Gise; Jaspar Gise (mit Sinnlosigkeit behaftet), in Pflege bei Elsa Gise, Witwe Neuhaus 1621; die Armen zur Wick, vertreten durch den Provisor Johan Hollenhorst; Johan Kelderman 1622; Wandschneider Johan Stöve 1622; Claus Hudepols 1622. Anlagen: 1. 1613 Mai 23 (Abschrift): Darlehensaufnahme. 2. 1616 September 22 (Abschrift): Desgl. 3. 1617 Juni 9 (Abschrift): Verkauf eines Gartens. 4. 1618 Mai 19 und 1619 Oktober 22 (Orig.): Pfandzettel in Sachen Bünichman und Baurman ./. Gise.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:23 MEZ
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