Die einst dem Pfleggericht Braunau im Innviertel angehörenden zwei Untertanen des Freiherrn von Lerchenfeld, Max Berger zu Pettenau und Mathias Huber zu Kaltenöd, welche jeweils einen halben Hof besitzen, wegen ihrer Lage auf der bayerischen Innseite nun aber dem Pfleggericht Julbach zugeteilt wurden.
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StAM, Rentmeisteramt Burghausen 572
BayHStA, GL Fasz. 1606/16
StAM, Rentmeisteramt Burghausen Rentmeisteramt Burghausen
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1779
Akten
deutsch
Lerchenfeld, Freiherr von
Berger, Max, Pettenau
Huber, Mathias, Kaltenöd
Braunau a. Inn (PB Braunau a. Inn, OÖ), Pfleggericht, Untertanen d. Baron v. Lerchenfeld
Innviertel, Grenzfestlegung mit Bayern
Julbach (Lkr. Rottal-Inn), Pfleggericht, Untertanen d. Baron von Lerchenfeld
Kaltenöd (Gde. Stubenberg, Lkr. Rottal-Inn), halber Hof
Pettenau (Gde. Ering, Lkr. Rottal-Inn), halber Hof
Inn (Fluss), Grenze
Grenzfestlegung, Österreich-Bayern
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
22.04.2025, 13:54 MESZ
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