Gutsarchiv Stockelsdorf (Bestand)
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05.6-6
Archiv der Hansestadt Lübeck (Archivtektonik) >> 05 Private Archive >> 05.6 Gutsarchive
1727-1920
Erschließungszustand, Umfang: Verzeichnis (1952)
0,5 lfm
Vorwort: Nach dem 1921 erfolgtem Ableben der letzten Besitzerin von Stockelsdorf, Sarah Blohm, wurde das Restgut mit dem Herrenhaus von der Finanzverwaltung angekauft. Das Gutsarchiv wurde hierbei miterworben und wurde von der Finanzverwaltung an das Archiv der Hansestadt Lübeck in ungeordnetem Zustande überwiesen. Es umfasst im wesentlichen nur Schriftstücke aus der Blohmschen Zeit seit 1826, anscheinend sind die älteren Bestände während der Zeit vorher, als die von Lübberssche Erben im umgeteilten Besitz des Gutes waren, in aller Würde zerstreut worden. Spuren davon stecken in den Familienarchiven Müller und Nölting, vom Museum werden (Erwerb 2/22) 3 Bände als Familienarchiv Lübbers überwiesen, darunter 2 Bände Stockelsdorfer Gerichtsprotokolle, die jetzt hier wieder eingereiht werden. Die älteren Urkunden aus dem Stockelsdorfer Gutsarchiv gelangten bereits zu Wehrmanns Zeiten in das Archiv der Hansestadt Lübeck und werden in der Trese eingeordnet.
Mit der Ablieferung der Finanzverwaltung kamen auch eine Reihe Familienpapiere Blohm hierher, die jetzt als Familienarchiv Blohm mit dem Schriftwechsel der letzten Besitzerin mit ihrem Vermögensverwalter vereinigt wurden. s. a. Tgb. 3120/35.
Eingrenzung und Inhalt: Verkaufskontrakte über das Gut 1758-1824, Erbpächter 1727-1896, Gutsarchivverzeichnis 1855
0,5 lfm
Vorwort: Nach dem 1921 erfolgtem Ableben der letzten Besitzerin von Stockelsdorf, Sarah Blohm, wurde das Restgut mit dem Herrenhaus von der Finanzverwaltung angekauft. Das Gutsarchiv wurde hierbei miterworben und wurde von der Finanzverwaltung an das Archiv der Hansestadt Lübeck in ungeordnetem Zustande überwiesen. Es umfasst im wesentlichen nur Schriftstücke aus der Blohmschen Zeit seit 1826, anscheinend sind die älteren Bestände während der Zeit vorher, als die von Lübberssche Erben im umgeteilten Besitz des Gutes waren, in aller Würde zerstreut worden. Spuren davon stecken in den Familienarchiven Müller und Nölting, vom Museum werden (Erwerb 2/22) 3 Bände als Familienarchiv Lübbers überwiesen, darunter 2 Bände Stockelsdorfer Gerichtsprotokolle, die jetzt hier wieder eingereiht werden. Die älteren Urkunden aus dem Stockelsdorfer Gutsarchiv gelangten bereits zu Wehrmanns Zeiten in das Archiv der Hansestadt Lübeck und werden in der Trese eingeordnet.
Mit der Ablieferung der Finanzverwaltung kamen auch eine Reihe Familienpapiere Blohm hierher, die jetzt als Familienarchiv Blohm mit dem Schriftwechsel der letzten Besitzerin mit ihrem Vermögensverwalter vereinigt wurden. s. a. Tgb. 3120/35.
Eingrenzung und Inhalt: Verkaufskontrakte über das Gut 1758-1824, Erbpächter 1727-1896, Gutsarchivverzeichnis 1855
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
30.06.2025, 10:12 AM CEST