Verschiedene Angelegenheiten der öffentlichen Wohlfahrtseinrichtungen in der Stadt Mainz - (Bienfaisance; secours; hospices civils; hôpital militaire; société maternelle.)
Vollständigen Titel anzeigen
60 / 333
60/122/2, 122/4
1810/34
Best. 60: Munizipalverwaltung bzw. Mairie der Stadt Mainz
Best. 60: Munizipalverwaltung bzw. Mairie der Stadt Mainz >> Armen- und Fürsorgewesen >> Armenwesen, Tätigkeit verschiedener Wohltätigkeitseinrichtungen >> Öffentliche Wohlfahrtseinrichtungen der Stadt
1810
Enthält: u. a.: Ernennnung des evangelischen Pfarrers Nonweiler und des Richters Sturz zu Mitgliedern der Hospizienkommission; Annahme des Vermächtnisses des Freiherrn Philipp Karl von Boos vom 2.09.1809 an die Stadtarmen; Beteiligung der Hospizien bzw. Stadtarmen am Erlös des Verkaufs der Garderobe der ehemaligen Mainzer Theatertruppe; Rechnungswesen der Bürgerlichen Hospizien; Gesuche um Unterstützung und um Aufnahme bzw. Verbleib im Rochusspital (Einzelfälle); Gründung einer (reichsweiten) société maternelle zur Unterstützung bedürftiger Mütter; Rechnungs-, Finanz- und Vermögensangelegenheiten; Versorgung des Militärhospitals mit Brennmaterial
Akten und Einzelstücke
Boos, Philipp Karl Freiherr von
Nonweiler, Friedrich Christian
Sturz, Karl
Frankreich
Mainz
Mainz
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:31 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Bestände des Stadtarchivs Mainz
- Französisches Archiv 1798-1814 (Best. 60-63) (Tektonik)
- Best. 60: Munizipalverwaltung bzw. Mairie der Stadt Mainz (Bestand)
- Armen- und Fürsorgewesen (Gliederung)
- Armenwesen, Tätigkeit verschiedener Wohltätigkeitseinrichtungen (Gliederung)
- Öffentliche Wohlfahrtseinrichtungen der Stadt (Gliederung)