[Johann] Friedrich Alexander Graf von Wied-Neuwied gegen Louisa verwitwete Burggräfin von Kirchberg, Gräfin zu Sayn-Wittgenstein, geb. Gräfin von Dhaun-Kyrburg, Johann August Burggraf von Kirchberg, Graf von Sayn-Wittgenstein-Homburg als Vomünder, Hachenburg, burggräfliche Kanzlei zu Hachenburg, dann Wilhelm Georg Burggraf von Kirchberg, Graf von Sayn-Wittgenstein
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[Johann] Friedrich Alexander Graf von Wied-Neuwied gegen Louisa verwitwete Burggräfin von Kirchberg, Gräfin zu Sayn-Wittgenstein, geb. Gräfin von Dhaun-Kyrburg, Johann August Burggraf von Kirchberg, Graf von Sayn-Wittgenstein-Homburg als Vomünder, Hachenburg, burggräfliche Kanzlei zu Hachenburg, dann Wilhelm Georg Burggraf von Kirchberg, Graf von Sayn-Wittgenstein
1, 2149
1 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> 1 Nassauische Akten >> 1.1 Prozessakten
(1650-) 1753-1773 (-1774)
Enthält: Quad. 6 B: Vormundschaftsbestellung (1751)
Enthält: Quad. 11: Auszug Kaufbrief betr. Schönerlen (1650)
Enthält: Quad. 11: Auszug Kaufbrief betr. Schönerlen (1650)
Zivilprozessakte
Weitere Angaben (Prozessakte): Sachverhalt: Anspruch auf Schutz des Klägers in seiner Landeshoheit über den Hof Schönerlen im wied-neuwiedischen Kirchspiel Dreifelden, der durch Grenzzeichen gekennzeichnet an das Gebiet des Beklagten grenzt und auf dessen Grund, obwohl alle Gerechtigkeiten an dem Hof, so auch die Jagdgerechtigkeit dem Kläger zustehen, schon früher wiederholt vom hachenburgischen Gebiet aus gejagt worden war, nun aber durch den hachenburgischen Oberförster Schlosser und Einwohner der Gemeinde Maxsain durch Anbringen von Jagdstöcken die Jagdgerechtigkeit auf den Schönerlener Ländereien von der Gemeinde Maxsain usurpiert worden war, Anspruch auf Unterlassung aller Eingriffe in die Landeshoheit des Klägers, Anspruch auf Ersatz aller Kosten und Schäden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:07 MESZ