Grafeneck-Prozess (Prozess gegen Dr. Otto Mauthe u.a. wegen Euthanasie)
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Wü 29/3 T 1 Nr. 1757
Ks 6/49
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Wü 29/3 T 1 Staatsanwaltschaft Tübingen: Strafakten
Staatsanwaltschaft Tübingen: Strafakten >> Grafeneck-Prozess (Prozess gegen Dr. Otto Mauthe u.a. wegen Euthanasie)
1940-1954
Enthält:
Heilanstalt Winnental in Winnenden, 1940-1954: Leiter der Anstalt Dr. Gutekunst; wenige Namen von abgeholten Pfleglingen
Heilanstalt Zwiefalten: Dr. Stegmann; Dr. Martha Fauser; Namen von nur 13 Kranken (Pfleglingen) mit Nummer der Krankenakte; weitere 13 Namen von aus Wilhelmsdorf hierher verlegten Kranken
Landeskrankenhaus Sigmaringen: Ermittlungen; Äußerungen über Verlegungen (Quadrangel 49); Liste der Verlegten - Benachrichtigung von Angehörigen über den Tod; Pfleglinge: Verpflegungskosten, Benachrichtigungen aus Hadamar und Grafeneck (über den Tod); Liste der Verlegten (ca. 80 Namen)
D. Kindereuthanasie: Allgemeines und Erlasse; Ermittlungen; Allgemeines und Erlasse; Liste der Anstalten; Listen der Kinder in der Anstalt Eichberg/ Rheingau; Übersicht: Erfolgte Verlegungen; Verlegungen und Tötungen - hier: sechs genannte Kinder; Verlegungen und Tötungen (nach Gesundheitsämtern) mit Liste der Gesundheitsämter; Ermittlungen zur Kindereuthanasie (wenige einzelne Kinder A-Z; wenige Kinder in genannten Anstalten - nur Weinsberg; Kinder nach Landkreisen)
Heilanstalt Winnental in Winnenden, 1940-1954: Leiter der Anstalt Dr. Gutekunst; wenige Namen von abgeholten Pfleglingen
Heilanstalt Zwiefalten: Dr. Stegmann; Dr. Martha Fauser; Namen von nur 13 Kranken (Pfleglingen) mit Nummer der Krankenakte; weitere 13 Namen von aus Wilhelmsdorf hierher verlegten Kranken
Landeskrankenhaus Sigmaringen: Ermittlungen; Äußerungen über Verlegungen (Quadrangel 49); Liste der Verlegten - Benachrichtigung von Angehörigen über den Tod; Pfleglinge: Verpflegungskosten, Benachrichtigungen aus Hadamar und Grafeneck (über den Tod); Liste der Verlegten (ca. 80 Namen)
D. Kindereuthanasie: Allgemeines und Erlasse; Ermittlungen; Allgemeines und Erlasse; Liste der Anstalten; Listen der Kinder in der Anstalt Eichberg/ Rheingau; Übersicht: Erfolgte Verlegungen; Verlegungen und Tötungen - hier: sechs genannte Kinder; Verlegungen und Tötungen (nach Gesundheitsämtern) mit Liste der Gesundheitsämter; Ermittlungen zur Kindereuthanasie (wenige einzelne Kinder A-Z; wenige Kinder in genannten Anstalten - nur Weinsberg; Kinder nach Landkreisen)
Strafprozessakten
Transportlisten von Pfleglingen nach Grafeneck siehe Wü 42 T 94 Nr. 444
Gutekunst, Dr.
Stegmann, Dr.
Eichberg, Eltville am Rhein RÜD
Grafeneck: Dapfen, Gomadingen RT
Hadamar LM
Sigmaringen SIG; Landeskrankenhaus
Weinsberg HN; Heilanstalt
Wilhelmsdorf RV
Winnental, aufgeg. in Winnenden WN; Heilanstalt
Zwiefalten RT; Heilanstalt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:50 MESZ
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