Fürstlich Hohenzollernsches Rentamt Beuron: Amtsbücher (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, FAS DS 116 T 1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik) >> Fürstlich Hohenzollernsches Haus- und Domänenarchiv (Dep. 39) >> Domänenarchiv Hohenzollern-Sigmaringen >> Fürstlich-Hohenzollernsche Verwaltung >> Rentämter und Gutsverwaltungen >> Hohenzollern
1830-1834
Überlieferungsgeschichte
Vorbemerkung
1) Zur Geschichte der Behörde
Das Fürstlich Hohenzollernsche Rentamt Beuron wurde am 1. Mai 1830 nach der Aufhebung des Obervogteiamts Beuron geschaffen. Neben der Verwaltung des Fürstlichen Renten- und Domanialvermögens im ehemaligen Obervogteiamtsbezirk Beuron war die neue Behörde auch für die Verwaltung der Rechte und Besitzungen des ehemaligen Augustinerchorherrenstifts Beuron in Baden und Württemberg zuständig, die infolge der Säkularisation 1802 an das Fürstliche Haus Hohenzollern-Sigmaringen gelangt waren.
Nach der Gefällablösung in Baden und nach der mit Vertrag vom 30. Dezember 1833 zwischen dem Fürstentum Hohenzollern-Sigmaringen und dem Königreich Württemberg vereinbarten Austauschung der Domanialrechte und Gefälle, welche Württemberg in Hohenzollern-Sigmaringen und Hohenzollern-Sigmaringen in Württemberg besaß, hatte das Fürstlich Hohenzollernsche Rentamt Beuron seine Daseinsberechtigung verloren. Die Behörde wurde mit Wirkung vom 1. Dezember 1834 aufgehoben und ihre Kompetenzen dem Fürstlich Hohenzollernschen Rentamt Wald zugewiesen.
2) Zur Ordnung und Verzeichnung des Bestands
Der vorliegende (Teil-)Bestand wurde von Archivinspektorin Gabriele Kramer 1983 verzeichnet und die Bände in elf sachthematischen Gruppen (siehe Inhaltsverzeichnis) jeweils chronologisch geordnet. Die Bände des so geordneten Bestands versah Frau Neuendorff sodann mit fortlaufenden arabischen Zahlen. Die Signierung der einzelnen Archivalieneinheiten und die Reinschrift des Repertoriums besorgte Frau Neuendorff im Januar 1993.
Weitere Bände und Akten dieser Provenienz werden noch im akzessorischen Mischbestand NVA des Fürstlichen Archivs verwahrt und sind durch ein Zettelrepertorium erschlossen.
Der vorliegende (Teil-)Bestand "Rechnungsbände" umfasst 44 Einheiten mit einer Laufzeit von 1830 bis 1834 und misst 1,42 lfd. m.
Die einzelnen Bände des Bestands sind zu zitieren: StA Sigmaringen FAS DS 116 Bd. 1 Nr. ...
Sigmaringen, im Februar 1993
Dr. Becker
Oberarchivrat
Die Titelaufnahmen wurden im Herbst 2015 retrokonvertiert.
Vorbemerkung
1) Zur Geschichte der Behörde
Das Fürstlich Hohenzollernsche Rentamt Beuron wurde am 1. Mai 1830 nach der Aufhebung des Obervogteiamts Beuron geschaffen. Neben der Verwaltung des Fürstlichen Renten- und Domanialvermögens im ehemaligen Obervogteiamtsbezirk Beuron war die neue Behörde auch für die Verwaltung der Rechte und Besitzungen des ehemaligen Augustinerchorherrenstifts Beuron in Baden und Württemberg zuständig, die infolge der Säkularisation 1802 an das Fürstliche Haus Hohenzollern-Sigmaringen gelangt waren.
Nach der Gefällablösung in Baden und nach der mit Vertrag vom 30. Dezember 1833 zwischen dem Fürstentum Hohenzollern-Sigmaringen und dem Königreich Württemberg vereinbarten Austauschung der Domanialrechte und Gefälle, welche Württemberg in Hohenzollern-Sigmaringen und Hohenzollern-Sigmaringen in Württemberg besaß, hatte das Fürstlich Hohenzollernsche Rentamt Beuron seine Daseinsberechtigung verloren. Die Behörde wurde mit Wirkung vom 1. Dezember 1834 aufgehoben und ihre Kompetenzen dem Fürstlich Hohenzollernschen Rentamt Wald zugewiesen.
2) Zur Ordnung und Verzeichnung des Bestands
Der vorliegende (Teil-)Bestand wurde von Archivinspektorin Gabriele Kramer 1983 verzeichnet und die Bände in elf sachthematischen Gruppen (siehe Inhaltsverzeichnis) jeweils chronologisch geordnet. Die Bände des so geordneten Bestands versah Frau Neuendorff sodann mit fortlaufenden arabischen Zahlen. Die Signierung der einzelnen Archivalieneinheiten und die Reinschrift des Repertoriums besorgte Frau Neuendorff im Januar 1993.
Weitere Bände und Akten dieser Provenienz werden noch im akzessorischen Mischbestand NVA des Fürstlichen Archivs verwahrt und sind durch ein Zettelrepertorium erschlossen.
Der vorliegende (Teil-)Bestand "Rechnungsbände" umfasst 44 Einheiten mit einer Laufzeit von 1830 bis 1834 und misst 1,42 lfd. m.
Die einzelnen Bände des Bestands sind zu zitieren: StA Sigmaringen FAS DS 116 Bd. 1 Nr. ...
Sigmaringen, im Februar 1993
Dr. Becker
Oberarchivrat
Die Titelaufnahmen wurden im Herbst 2015 retrokonvertiert.
44 Bände (1,4 lfd.m)
Bestand
Beuron SIG; Rentamt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 08:37 MESZ
Hierarchie
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