Stadt Eldagsen (Bestand)
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NLA HA, Dep. 118
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 2 Nichtstaatliche Bestände >> 2.3 Städte und Gemeinden >> 2.3.3 Akten
1382-1958
Bestandsgeschichte: Aufgrund ungenügender Sicherungs- und Verwahrungsmög-
lichkeiten beschloß der Verwaltungsausschuss der Stadt-
Springe im März 1983, das Archiv der ehemaligen Stadt
Eldagsen an das Hauptstaatsarchiv in Hannover, Außen-
stelle Pattensen, abzuliefern. Ein entsprechender Ver-
trag wurde im Folgemonat unterzeichnet, im Juni des
Jahres erfolgte die Übergabe der rund 222 Fächer mit
Urkunden, Akten, Karten und Büchern. Eine kursorische
Durchsicht des Bestandes ergab relativ schnell, dass
zahlreiche, auch ältere, Archivalieneinheiten fehlten.
Der Verbleib dieser Urkunden, Handschriften und Akten
konnte nicht mehr geklärt werden. Sie sind dennoch nach
den Angaben eines älteren Repertoriums aus dem Jahr 1961
in der Hoffnung mitaufgenommen worden, dass sie in Zu-
kunft wieder 'entdeckt' und in den Bestand integriert
werden können. Sonst sind jedoch keine größeren
Verluste durch Fremdeinwirkung in der Überlieferung
entstanden, so dass sich zu allen Feldern der Stadt-
geschichte Informationen finden lassen, ohne dass ein-
zelne Bereiche herausgehoben werden sollten. Eine Er-
gänzung fand der Bestand in der Übergabe der Akten des
Jägercorps Eldagsen 1845 e.V. im Jahr 1999. Sie wurden
aufgrund ihrer Zugehörigkeit zur Stadt mit Zustimmung
des Jägercorps in den Bestand als eigene Akzession
durch den U. eingearbeitet. Die Revision und Neusig-
nierung des Bestandes sowie die Überarbeitung der vor-
handenen Gliederung haben Frau Dr. van den Heuvel und
Frau Schulte durchgeführt. Die Neuverzeichnung übernah-
men die Archivbediensteten Ortrud Marose und Jörns Ver-
wold. Die Endkontrolle des Findbuches erfolgte durch
den U.
Der Bestand teilt sich in die drei Großbereiche Urkun-
de/Rezesse/Handschriften, Akten der älteren Abliefe-
rung (bis ca. 1866) und Akten der jüngeren Ablieferung
(bis ca. 1970). Die Gliederung der beiden Aktenablie-
ferungen ist zur
Bestandsgeschichte: besseren Überschaubarkeit vergleich-
bar aufgebaut. Der Bestand kann bis auf personenbe-
zogene Akten der jüngeren Ablieferung (vor allem unter
den Gliederungspunkten 03.15.04 bis 03.15.06) ohne Ein-
schränkung eingesehen werden.
Die neuere Überlieferung wie auch erst später abgegebe-
ne Akten aus der Zeit nach 1945 finden sich im Stadt-
archiv Springe, da Eldagsen 1974 zu einem Ortsteil von
Springe geworden ist.
Hannover, im Februar 2001
Thomas
Bestandsgeschichte: Bardelle
lichkeiten beschloß der Verwaltungsausschuss der Stadt-
Springe im März 1983, das Archiv der ehemaligen Stadt
Eldagsen an das Hauptstaatsarchiv in Hannover, Außen-
stelle Pattensen, abzuliefern. Ein entsprechender Ver-
trag wurde im Folgemonat unterzeichnet, im Juni des
Jahres erfolgte die Übergabe der rund 222 Fächer mit
Urkunden, Akten, Karten und Büchern. Eine kursorische
Durchsicht des Bestandes ergab relativ schnell, dass
zahlreiche, auch ältere, Archivalieneinheiten fehlten.
Der Verbleib dieser Urkunden, Handschriften und Akten
konnte nicht mehr geklärt werden. Sie sind dennoch nach
den Angaben eines älteren Repertoriums aus dem Jahr 1961
in der Hoffnung mitaufgenommen worden, dass sie in Zu-
kunft wieder 'entdeckt' und in den Bestand integriert
werden können. Sonst sind jedoch keine größeren
Verluste durch Fremdeinwirkung in der Überlieferung
entstanden, so dass sich zu allen Feldern der Stadt-
geschichte Informationen finden lassen, ohne dass ein-
zelne Bereiche herausgehoben werden sollten. Eine Er-
gänzung fand der Bestand in der Übergabe der Akten des
Jägercorps Eldagsen 1845 e.V. im Jahr 1999. Sie wurden
aufgrund ihrer Zugehörigkeit zur Stadt mit Zustimmung
des Jägercorps in den Bestand als eigene Akzession
durch den U. eingearbeitet. Die Revision und Neusig-
nierung des Bestandes sowie die Überarbeitung der vor-
handenen Gliederung haben Frau Dr. van den Heuvel und
Frau Schulte durchgeführt. Die Neuverzeichnung übernah-
men die Archivbediensteten Ortrud Marose und Jörns Ver-
wold. Die Endkontrolle des Findbuches erfolgte durch
den U.
Der Bestand teilt sich in die drei Großbereiche Urkun-
de/Rezesse/Handschriften, Akten der älteren Abliefe-
rung (bis ca. 1866) und Akten der jüngeren Ablieferung
(bis ca. 1970). Die Gliederung der beiden Aktenablie-
ferungen ist zur
Bestandsgeschichte: besseren Überschaubarkeit vergleich-
bar aufgebaut. Der Bestand kann bis auf personenbe-
zogene Akten der jüngeren Ablieferung (vor allem unter
den Gliederungspunkten 03.15.04 bis 03.15.06) ohne Ein-
schränkung eingesehen werden.
Die neuere Überlieferung wie auch erst später abgegebe-
ne Akten aus der Zeit nach 1945 finden sich im Stadt-
archiv Springe, da Eldagsen 1974 zu einem Ortsteil von
Springe geworden ist.
Hannover, im Februar 2001
Thomas
Bestandsgeschichte: Bardelle
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ