Zinsverschreibung aus Haus und Hofstatt zu Homberg durch Gele Bücking an Katharina Walter zu Frielendorf
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Urk. 18, 519
Urk. 18, Urk. A II Kl. Cappel 1464 März 15 / 1464 Nov. 18
Urk. 18 Kloster Spieskappel - [ehemals: A II]
Kloster Spieskappel - [ehemals: A II] >> 1450-1469
1464 März 15 / 1464 November 18
1464 März 15: Ausf. Perg. - 1464 November 18: Ausf. Perg., als Transfix an der Urk. 1464 März 15 befestigt. - RundSg.Heinrichs von Gilsa (stark besch.) für beide Urk. anh.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1464 März 15: Datum sub anno domini 1464, feria quinta post dominicam Letare Iherusalem / 1464 November 18: Datum anno domini 1464 vffe den nehisten sontagk vor Sente Katherinen tag der heiligen iuncfrauwen
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 1464 März 15: Gele, Witwe Klaus Bückings (Bugkinges), und ihre Töchter Katharina, Else und Barbara bekunden, daß sie der zu Frielendorf (Frylndorff) wohnhaften Katharina Walter und ihrem Sohn Werner einen jährlichen Zins von 2 fl. aus ihrem Haus und ihrer Hofstatt (us vnserme huse, grunde vnd hobestait) in der Untergasse zu Homberg, zwischen den Häusern Heinz Bodes und Dippel Beckers (Begkers) gelegen, für bezahlte 35 fl. verkauft haben. Die Verkäufer und ihre Erben sollen den Zins jedes Jahr zu Martini geben und Währschaft leisten. Die Käufer können die genannten Haus und Hofstatt ohne Widerspruch pfänden, verkaufen oder versetzen. Wiederkauf gegen Vorlage der halben oder vollen Hauptsumme wird gestattet (adder vor vol myt funff vnd drissig guder gnemer rynscher gulden so sie dan im lande zcu Hessen ghenge vnd leufftig sin). - 1464 November 18 (Transfix): Katharina Walter und ihr Sohn Werner bekunden, daß sie einträchtig und aus freiem Willen den angehängten Hauptbrief dem Prior und Konvent zu Cappel für das Siechamt gegeben haben. Diese können darüber frei nach ihrem Nutzen und Willen ohne Widerrede verfügen. Die Verkäufer leisten Verzicht und setzen das Stift in ewigen Besitz der Verschreibung ein.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: 1464 März 15: (15.Jh.) Littere Wernher Waltirs quas ipse comparauit conventui in refector[ium] der Bockunge. (Um 1525) Homberk Claus Bugking ii gulden. (Inventar 1527) xxv (Pfandverschreibungen). - 1464 November 18: ohne Rückvermerk
Vermerke (Urkunde): Zeugen: ---
Vermerke (Urkunde): Siegler: 1464 März 15: Widekind von Uttershausen (Vtirshusen, Schöffe und gegenwärtiger Bürgermeister zu Homberg auf Bitte der Ausst. - 1464 November 18: Junker Hinrich von Gilsa auf Bitte der Ausst.
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: ---
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.183 f.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 1464 März 15: Gele, Witwe Klaus Bückings (Bugkinges), und ihre Töchter Katharina, Else und Barbara bekunden, daß sie der zu Frielendorf (Frylndorff) wohnhaften Katharina Walter und ihrem Sohn Werner einen jährlichen Zins von 2 fl. aus ihrem Haus und ihrer Hofstatt (us vnserme huse, grunde vnd hobestait) in der Untergasse zu Homberg, zwischen den Häusern Heinz Bodes und Dippel Beckers (Begkers) gelegen, für bezahlte 35 fl. verkauft haben. Die Verkäufer und ihre Erben sollen den Zins jedes Jahr zu Martini geben und Währschaft leisten. Die Käufer können die genannten Haus und Hofstatt ohne Widerspruch pfänden, verkaufen oder versetzen. Wiederkauf gegen Vorlage der halben oder vollen Hauptsumme wird gestattet (adder vor vol myt funff vnd drissig guder gnemer rynscher gulden so sie dan im lande zcu Hessen ghenge vnd leufftig sin). - 1464 November 18 (Transfix): Katharina Walter und ihr Sohn Werner bekunden, daß sie einträchtig und aus freiem Willen den angehängten Hauptbrief dem Prior und Konvent zu Cappel für das Siechamt gegeben haben. Diese können darüber frei nach ihrem Nutzen und Willen ohne Widerrede verfügen. Die Verkäufer leisten Verzicht und setzen das Stift in ewigen Besitz der Verschreibung ein.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: 1464 März 15: (15.Jh.) Littere Wernher Waltirs quas ipse comparauit conventui in refector[ium] der Bockunge. (Um 1525) Homberk Claus Bugking ii gulden. (Inventar 1527) xxv (Pfandverschreibungen). - 1464 November 18: ohne Rückvermerk
Vermerke (Urkunde): Zeugen: ---
Vermerke (Urkunde): Siegler: 1464 März 15: Widekind von Uttershausen (Vtirshusen, Schöffe und gegenwärtiger Bürgermeister zu Homberg auf Bitte der Ausst. - 1464 November 18: Junker Hinrich von Gilsa auf Bitte der Ausst.
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: ---
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.183 f.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ