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Wigand Grebe, Emirgouch genannt, und Gele, seine eheliche Wirtin, verkaufen den Brüdern Eckhard und Friedrich von Röhrenfurth (Rornfurt) das Erbe ...
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Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach >> 1303 - 1450
1421 März 11
Ausfertigung, Pergament (10,3 x 22,3 cm) mit zwei anhängenden Siegeln (beide gut erhalten)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: In virgilia Palmarum
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Wigand Grebe, Emirgouch genannt, und Gele, seine eheliche Wirtin, verkaufen den Brüdern Eckhard und Friedrich von Röhrenfurth (Rornfurt) das Erbe und Gut zu Sterkelshausen (Stergklelshusen!), das Hanses am Reyne, ihres Schwähers und Vaters seligen, gewesen war, in dem Dorf auf dem Kirchhof und in der Feldmark, Holz, Feld, Acker und Wiesen, für 40 Silberlinge.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: "Kaufbrief über ein guth zu Sterckolshußen an Eckhard und Friederich von Rörenfurth, 1421"
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Den Kauf haben "geteidingt" Junker Friedrich von Holzheim (Holczheim), Hartung Nelle, Heinrich Wassermann, Herr Konrad Bode, Lotze Rich und Konrad Landsknecht (Landesknecht).
Vermerke (Urkunde): Siegler: Junker Christoffel von Butlar (Buttler) und Heinrich Wassermann (Waßirman) Rentmeister zu Rotenburg (Rodenberg) 1. Siegel: Christoffel von Butlar (d = 22 mm) 2. Siegel Heinrich Wassermann (d = 25 mm, Umschrift: + s(igill) Heinrich . wassirman .
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Becker, Urkundenbuch, Nr. 382
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.