Stadt- und Amtspflege (Mark-) Gröningen (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 449 a
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Altwürttembergisches Archiv >> Topographische Auslesebestände und Bezirksbehörden >> Amtspflegen, Stadt- und Amtssschreibereien
1766-1824
Inhalt und Bewertung
Großenteils Rechnungen.
Vorbemerkung: Die württembergischen Amtspflegen verwalteten die Kassen und die Buchführung der Amtskörperschaften. Ihre institutionelle Einrichtung wurde im Jahr 1697 für alle Ämter verbindlich gemacht, nachdem die Rechnungen vorher vielfach von den Stadt- und Amtsschreibern, den Bürgermeistern oder Kellern geführt worden waren. Aufsichtsbehörde war die Landrechnungsdeputation. Vgl. die "Übersicht über die Bestände des Hauptstaatsarchivs Stuttgart. Altwürttembergisches Archiv", 2. erweiterte Auflage, bearbeitet von Hans-Martin Maurer, Stephan Molitor und Peter Rückert, Stuttgart 1999, S. 190. Weitere Überlieferungen zu Markgröningen finden sich vor allem in folgenden Beständen: A 206 Oberrat: Ältere Ämterakten A 213 Oberrat: Jüngere Ämterakten A 249 Rentkammer: Ämterakten A 302 Weltliche Ämterrechnungen A 304 Reskripten und Berichtsbücher der Bezirksämter A 348 - A 348 L Markgröningen W H 101/38 Weltliche Lagerbücher: Oberamt Markgröningen. Der Bestand A 449 a Stadt- und Amtspflege (Mark-)Gröningen wurde bis zum Jahr 1969 im Staatsarchiv Ludwigsburg verwahrt. Er war seither durch ein handschriftliches Findbuch erschlossen, das vermutlich dort in ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gefertigt wurde. Um das Repertorium auch im Internet zur Verfügung stellen zu können, wurde das seitherige Findbuch im März 2007 unter Anwendung des Computerprogramms Scope durch den Praktikanten Holger Simon unter Anleitung der Unterzeichneten neu bearbeitet. Der Bestand umfasst weiterhin 23 Bände und 1 Büschel im Umfang von 0,7 lfd. m. Das handschriftliche Findbuch wird nun im Bestand A 605 Ältere Repertorien verwahrt. Stuttgart, im März 2007 Christine Bührlen-Grabinger
Abkürzungsverzeichnis:
Bd. Band
Bü Büschel
L Ludwigsburg
lfd. m laufende Meter
W Weltlich
24 Bände (0,7 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:39 MEZ