Klage der Anna Wedemhove, Frau Bernard Bontze (Bonse) ./. 1. den Domkapitelsyndikus Lic. Anton Honthum (?) u. Frau Klara Wedemhove, 2. den Hofgerichtsassessor Lic. Gerhard Cronenberg und Frau Katharina, 3. den Bernard Huge, Gograf zur Sandtwell und Frau Agnes, 4. den Dr. Anton Hoffschlag, 5. Ratsherrn Dietrich Körler, Johan Huge und Henrich Stöve als Vormünder der Kinder des + Christian Wedemhove junior, 6. Elisabeth Erckelentz, Witwe Johan Wedemhove. Die Parteien sind die Kinder bzw. Schwiegerkinder und Enkel der + Eheleute Ratsherr Christian Wedemhove und Gertrud Jonas. Diese haben der Klägerin, weil sie im Kloster Ringe war, nur ein kleines Vermächtnis ausgesetzt. Die Klägerin ist mit geistlicher Erlaubnis aus dem Kloster ausgetreten und verlangt gleichen Anteil am elterlichen Nachlass.
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Klage der Anna Wedemhove, Frau Bernard Bontze (Bonse) ./. 1. den Domkapitelsyndikus Lic. Anton Honthum (?) u. Frau Klara Wedemhove, 2. den Hofgerichtsassessor Lic. Gerhard Cronenberg und Frau Katharina, 3. den Bernard Huge, Gograf zur Sandtwell und Frau Agnes, 4. den Dr. Anton Hoffschlag, 5. Ratsherrn Dietrich Körler, Johan Huge und Henrich Stöve als Vormünder der Kinder des + Christian Wedemhove junior, 6. Elisabeth Erckelentz, Witwe Johan Wedemhove. Die Parteien sind die Kinder bzw. Schwiegerkinder und Enkel der + Eheleute Ratsherr Christian Wedemhove und Gertrud Jonas. Diese haben der Klägerin, weil sie im Kloster Ringe war, nur ein kleines Vermächtnis ausgesetzt. Die Klägerin ist mit geistlicher Erlaubnis aus dem Kloster ausgetreten und verlangt gleichen Anteil am elterlichen Nachlass.
B-C Civ, 877
B-C Civ Causae Civiles (Zivilprozessakten)
Causae Civiles (Zivilprozessakten) >> 1601-1700
1615 - 1617
Enthält: Zur Erörterung kommen nur prozessuale Fragen. Erwähnt werden Lic. Melchior Klippen, Gograf zum Bakenfeldt; Lic. Jacobus a Triest; Freigraf Johan Kerckering; Johan von Ozeden; Witwe Henrich Stael - Anna Huge; Konrad Vernheide, Schreiber des Klosters Überwasser; Bernard Potthoff; Johan Nettessem, Amtmann zu Kinderhaus.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:46 MEZ