Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit den hessischen Gesandten auf dem Reichstage zu Augsburg Dr. Jakob Lersner, Oberamtmann Johann Milchling v. Schönstadt, Landvogt an der Werra Johann Meysenbug und Kanzler Reinhard Scheffer
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3, 1352
3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 2 Allgemeine Abteilung >> 2.33 Ereignisse von 1563 bis zum Reichstag 1567
(April) Mai - Juni 1566
Enthält: 1566 (April) Mai, Juni. Weitere Bedenken des Fürstenrates auf die kaiserliche Replik wegen der eilenden und beharrlichen Türkenhilfe. Kaiserliche Erklärung darauf. Religionsangelegenheit, Überreichung der gemeinsamen Schrift an den Kaiser. Stand der Rosenbergschen Angelegenheit. Überfall und Gefangennahme des Grumbachschen Parteigängers Dr. Georg Wideman Syndicus von Schwäbisch-Hall mit Vorwissen des Kaisers. Bewilligung eines dreifachen Romzugs auf acht Monate zur eilenden Hilfe und eines einfachen Romzugs auf drei Jahre zur beharrlichen Hilfe. Bedenken des Fürstenrats in Religions- und Landfriedenssachen. Festhalten an dem Religionsfrieden von 1555. Verbot neuer Sekten. Frage der Religionsfreiheit der Geistlichen. Exekution des Landfriedens an vier Kreise übertragen. Vorgehen gegen die würzburgischen Ächter (Grumbach, Herzog Erich, Herzog Johann Friedrich). Polnisches Anbringen wegen Kassation der Acht über den Herzog von Preußen und der Ausschließung des Herzogs von Kurland vom Reichstage. Beschwerde der Schweizer wegen des ihnen untersagten Silberkaufs im Reiche. Tortur an Georg Wideman vorgenommen. Vergeblicher Versuch des Landgrafen, seinem Enkel dem Grafen Friedrich von Württemberg den herzoglichen Titel zu verschaffen. Unterhaltung berittener Kreistruppen. Gerücht vom Tode Konrads v. Bemmelberg. Übersendung von Zeitungen über die Türken. Herzog Erichs und Pfalzgraf Wolfgangs Erbieten, dem Kaiser Reiter gegen die Türken zuzuführen. Auseinandersetzungen zwischen Pfalzgraf Wolfgang, Herzog Christoph von Württemberg und Kurpfalz über das Nachtmahl und Beschlüsse hierüber. Kaiserliches Dekret in Sachen des Stifts Worms und des Markgrafen Philibert von Baden gegen Kurpfalz. Beschwerde der Stadt Oppenheim gegen den Kurfürsten von der Pfalz wegen Änderung der Kirchenordnung, insonderheit des Artikels des Abendmahls. Kaiserliche Belehnung des Deutschmeisters. Ankunft verschiedener Fürsten in Augsburg. Festlichkeiten. Freilassung des gefangenen Dompropstes von Würzburg. Abreise des Kanzlers Scheffer nach Marburg. Verhandlungen wegen des Kammergerichts. Münzausschuß. Große Menge von unerledigten Supplikationen. Bevorstehender Schluß des Reichstages. Werbung des Herzogs Johann Wilhelm von Sachsen bei den hessischen Gesandten. Abermalige feierliche Achtserklärung über Wilhelm v. Grumbach, Wilhelm v. Stein, Ernst v. Mandelsloh und deren Anhänger. Aufforderung des Kaisers an Herzog Johann Friedrich von Sachsen, den Grumbach und Konsorten gefänglich einzuziehen. Zulassung von Metz und Verdun zu den Sessionen gegen Empfang der Reichslehen und Erlegung der Reichshilfe und Anlage. Ringelrennen vor dem kaiserlichen Palast. Ballfest bei der Kaiserin. Revisionssache des Markgrafen Hans von Brandenburg-Küstrin gegen die v. Borcke. Gespräch über das Abendmahl. Ausschußberatung über die 'Konstitution der Pfandung' und die 'mandata sine clausula'. Ernennung des Dr. Zasius zum Vicekanzler und des Dr. Weber zum kaiserlichen Geheimen Rat. Annahme der Augsburgischen Konfession durch den Erzbischof von Magdeburg. Reformation in Jülich. Türkengefahr (der Sultan in Adrianopel). Verschleppung der Reichstagsverhandlungen. Dekret 'in causa revisionis' gegen Markgraf Hans. Kaiserliche Resolution über den Artikel des Landfriedens. Kaiserlicher Vorschlag in der schwedisch-dänischen Sache. Verzeichnis der Rittmeister und Obersten für den ungarischen Feldzug. Albrecht v. Rosenberg. Ausschußberatungen über die verschiedenen gegen den Kurfürsten von der Pfalz eingebrachten Klagen. Erklärung des Pfalzgrafen Wolfgang, Mecklenburgs, Württembergs, Kursachsens und Kurbrandenburgs in Sachen des Kurfürsten von der Pfalz und seiner Zugehörigkeit zur Augsburgischen Konfession trotz seiner abweichenden Stellung in der Abendmahlsfrage bis auf einen anzusetzenden Konvent. Vergebliche Einwirkung auf den Kurfürsten von der Pfalz. Scharfe Erklärung des Kaisers gegen ihn, sein Beharren beim Calvinismus unbeschadet der Augsburgischen Konfession. Aussöhnung Herzog Erichs mit dem Kaiser. Exekution gegen den Herzog Johann Friedrich von Sachsen. Verträge zwischen dem Herzog von Bayern und dem Grafen von Ortenburg, zwischen den Herzögen von Mantua und Savoyen, zwischen der Gräfin von Rietberg und den Ständen des westfälischen Kreises. Beilegung der Irrungen zwischen den Grafen von Oettingen und den Scherteln. Herzog Erichs Gesandte in Augsburg. Verlesung des Reichstagsabschiedes. Sequestration der Stifter Neuhausen und Sinsheim bis zum Austrage ihrer Angelegenheit. Belagerung Gothas. Stellung des Herzogs Johann Wilhelm zu diesem Vorgehen gegen seinen Bruder. Stellung der Universität Jena zu Herzog Johann Friedrich. Nochmalige Sendung verschiedener Reichsstände an den Herzog. Beabsichtigtes Hilfegesuch bei England und der Schweiz gegen die Türken. Bescheid des Kaisers an die dreizehn Orte der Eidgenossenschaft. Rekuperation von Metz, Toul und Verdun. Verbot der Wollenausfuhr ins Ausland. Ansetzung des Kolloquiums der Augsburger konfessionsverwandten Stände auf den 1. September nach Erfurt. Münzprobationstag. Türkenzug. Schluß des Reichstages
Sachakte
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Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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10.06.2025, 09:13 MESZ
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