Lehenbrief, erteilt vom römischen Kaiser Ferdinand II. dem Grafen Gottfried zu Castell und den Herren Georg und Conrad zu Limpurg als Stellvertetern der noch unbestätigten Vormünder des minderjährigen Freiherrn Christian v. Seinsheim über das Halsgericht, Stock und Galgen sowie den Blutbann im Dorf Nordheim und dessen Bezirk.
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Herrschaft Schwarzenberg, Urkunden 1866
Herrschaft Schwarzenberg, Urkunden
Herrschaft Schwarzenberg, Urkunden >> Herrschaft Schwarzenberg, Urkunden (Rep. 321.1) >> B. Urkunden aus dem Seinsheimer Archiv >> B.7. Centobrigkeit und Centfälle >> B.7.1. Belehnung mit dem Blutbann und dem Halsgericht in Nordheim (Seinsh. Arch. Lade 112)
1623 Juni 23
Ausfertigung (Perg., Siegel verloren) mit drei Kopien.
Urkunden
deutsch
Registratursignatur/AZ: Seinsh. Arch. VII.112.10
Ausstellungsort: Wien
Ausstellungsort: Wien
Ferdinand II., röm. Kaiser (geb. 1578, gest. 1637)
Castell, Gottfried Graf von
Schenk von Limpurg, Konrad
Nordheim, Markt (Lkr. Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim), Centgericht
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:50 MESZ
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- B. Urkunden aus dem Seinsheimer Archiv (Gliederung)
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- B.7.1. Belehnung mit dem Blutbann und dem Halsgericht in Nordheim (Seinsh. Arch. Lade 112) (Gliederung)