Musikangelegenheiten (Allgemeines, Gutachten, staatliche Anerkennung von Musikseminaren und Privatmusiklehrern, Unterrichtserlaubnisschein u.a.)
Vollständigen Titel anzeigen
PrAdK 1147
PrAdK 2.1/077
PrAdK Preußische Akademie der Künste
Preußische Akademie der Künste >> 14. Gutachten >> 14.3. Gutachten Bereich Musik >> 14.3.3. Sonstige Gutachten
1929
Enthält: Anträge, Korrespondenz und Gutachten zur staatlichen Anerkennung von Musikseminaren und Privatmusikschullehrern sowie zur Erteilung des Unterrichtserlaubnisscheins; Anträge und Stellungnahmen zu den Prüfungsbestimmungen; Antrag zur Aufnahme des Zitherspiels in die Prüfungsordnung für den privaten Musikunterricht (Bl. 158-160). Eingabe des Berliner Tonkünstler-Vereins an den Magistrat betr. Einzelunterricht an den städtischen Volksmusikschulen angesichts der Notlage von Privatmusiklehrern, mit Vereinbarung zwischen dem Reichsverband Deutscher Tonkünstler und Musiklehrer und den Leitern der Volksmusikschulen (Bl. 16-22). Gutachten und Stellungnahmen: Schönberg, Schreker, v. Reznicek über die Komposition "Missa Media Vita" von Felix Knubben (Bl. 198-205, 147); zu Kompositionen von Edgar Schick (Bl. 184-188, 148); v. Schillings und Philharmonisches Orchester Stuttgart zu Kapellmeister Efrem Kurtz (Bl. 177-181); Moser zu einer Beschwerde des Allgemeinen Deutschen Musikvereins (Bl. 170); über eine "Volkssymphonie" von Ernst Franz Rohloff (Bl. 131f.); über die Komposition "Der Waffenschmied" von H. Zippel (Bl. 92-94); Moser und Schumann über Anregungen Sattlers zum "Gesangspädagogentum" (Bl. 63-65); v. Schillings, Schumann, Schreker und Schönberg zur Eingabe des Reichskartells der Musikveranstalter Deutschlands betr. Schutzfrist für Werke der Literatur und Musik (Bl. 59-62); Senat und Reichsverband Deutscher Orchester und Orchestermusiker zu einem Antrag von Gerhard Hüneke, Magdeburg, auf Gründung einer Sinfonischen Notgemeinschaft (Probenorchester; Bl. 23-31); über das Lied "Hoch Deutschland und dein Zeppelin" von Victor Gudohr (Bl. 1f.). Plan zur Gründung eines "Internationalen Komitees der Musikkonzerte" in Rom (Bl. 189f.). Anfrage des Pariser Bildhauers Georges Dubois nach einer Fotografie der Beethoven-Maske (Bl. 206-209). Bericht der Deutschen Botschaft Paris über Konzerte von Wilhelm Backhaus (Bl. 165f.). Gründung einer Akademie für Alte Musik in Berlin (Bl. 141-143). Verstaatlichung des Agenturwesens durch die Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung (Bl. 116-119). Unterstützungsantrag von Walther Howard (Bl. 81f., 73). Einbürgerungsantrag des Geigers Leon Golzmann (Bl. 48-50). Enth. u.a.: Protokolle der Sitzungen des Senats und der Genossenschaft, Sektion für Musik: 11. Mai 1929, 31. Mai 1929, 13. Juni 1929, 12. Sept. 1929 (Bl. 182f., 156f., 120f., 53-58, vgl. PrAdK 1229).
209 Bl. Microfilm/-fiche: 1147
Archivale
Beschriftung: Registratursignatur: Reg. IV - M 17 - Bd. 5
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechte beim Datengeber klären
02.12.2025, 11:05 MEZ