Höfe - Mittelstraße 85 (Rampendaler-Bauerschaft)
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01.01.02 A, A 3497
Hs 70
01.01.02 A [S 1] 01 Stadt Lemgo bis 1932
[S 1] 01 Stadt Lemgo bis 1932 >> 2.11 Grundstücks- und Katastersachen >> 2.11.08 Grundstücke in der Kernstadt
1610 - 1714
Enthält: Franz de Wend, Lubberts Sohn dessen Erben, Nagel, Georg und Caspar Mönnich, Ad von Hanxleden, Tilhen, Phil. verheiratet mit Sibylle de Wend betr. Occupierung (Besetzung fremdes Gebiet) des Lubb. de Wendschen Hofes in Lemgo (W 182) 1617; Lubb. de Wend: Rampendaler Bauerschaft (Johann Gleide, Abr. Cuir, Dirich Grote, Sander Schultze, Jobst Ryke) betr. Nichtleistung der Wachten dabei: Verpachtung des Hofes an Andreas Pfeiffer 1614; Georg Nagels Hof betr. Befreiung darin: Conductor (Begleiter) Cordt Arndt (zum Prozeß Wippermanns Erben gegen Lemgo) 1636 (1714); Nagelscher Kaufbrief, verkauft an Nevelin Tilhen a) Adliger Hof binnen Lemgo b) Garten vorm St. Johannistor c) 37 Scheffel Saat Land (Peinhorst) d) 1 Kuhkamp mit 6 Kuhweiden e) 1 Wiese bei Leese f) Küsterwiese vor St. Johannistor g) Meier Nolte in der Luhe h) Meier Amelunxen zu Entrup i) Meier Wittighäger zu Leese mit Abgabe von Culemann k) der Kötter am Hörster Berg l) der Retzener Zehnte m) der Flachs- und blutige Retzener Zehnte n) Mast und Holzung an dem Hörster Berg o) Fischerei- und Jagdgerechtsame, die Lubbert de Wendt und die Gevekoten zu Leese innehatten 1659; Nagels jetzt Wasserbachs Güter zu Lemgo und deren Freiheit betr.; Lubbert de Wendt gegen Dr. Henrich Erpbrockhausen letzterer im Freien Hofe 1610
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:45 MEZ