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Reklamationen, Gesuche im Kanton (=Stadt) Köln
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Roerdepartement, Präfektur (AA 0633) >> 3. Erste Division: Finanzwesen >> 3.1. Erstes Büro: Domänenverwaltung >> 3.1.16. Strittige Sachen, Reklamationen, Gesuche in Domänenangelegenheiten >> 3.1.16.3. Arrondissement Köln
(1770- 1799) 1800- 1813, 1822
Enthaeltvermerke: Kapitalforderung des Tuchhändlers Johann Gerhard Kirdorfvon 300 Reichstalern; Gesuche der ehem. Domkanoniker Weihbischof Clemens August Maria Merle und Franz Karl Joseph Hillesheim um Rückgabe ihres persönlichen Besitzes (Kelch, Patene, Priesterkleidung), der zusammen mit dem Domschatz auf das rechte Rheinufer gebracht worden war; Gesuch des Clemens August Merle um Entschädigung für die persönlichen finanziellen Verluste, die er durch den Einmarsch der Franzosen erlitt; Gesuch des Pfarrers der Sukkursalkirche von St. Gereon in Köln, Michael Joseph Aldenkirchem, um Rückgabe seiner Einkünfte, die mit der Aufhebung des Kapitels von St. Gereon eingezogen wurden; Reklamation der säkularisierten Stiftsherrn der Erzdiözese Köln wegen des Genusses ihrer Tischgüter und ihrer Kanonikerhäuser; Erbpacht des Peter von Beek aus Köln, Exkanonikers von St. Gereon, eines bei dem Hofzu Stüttgen gelegenen Hauses (ehem. Stift St. Gereon in Köln); angeblicher Verkauf des Braugeschirrs der Kartause an den Steinmetz Johann Bütz; Eigentumsansprüche der Schwestern Maria Anna Agathe und Maria Anna Antoinette Beywegh auf das von ihnen und ihrem Bruder Scholaster an St. Gereon (+ 17. April 1772) bewohnte Kanonikathaus zu Köln; Haus des Chevalier de Cologne in Köln in der Glockengasse 4972, erworben durch den später in Konkurs gegangenen Bankier Frantz; Ansprüche des Christian Töller zu Köln auf ein von dem Kapitel von St. Ursula in Köln gemietetes und später in sein Eigentum übergegangenes Haus; die vom Machabäerkloster in Köln herrührende Kapitalschuld des Geheimrat von Francken zu Düsseldorfin Höhe von 7213 Reichs talern (mit älteren Unterlagen); Eigentumsanspruch des Vikars Andreas Brauer auf das Vikariathaus des Stiftes St. Severin in Köln (mit Reparaturrechnungen); Erwerb des Heisterbacher Hofs in Köln (Haus Nr. 169) durch den Exkanoniker und Prof. an der Ecole Centrale in Köln Johann Dahmen bzw. durch dessen Bruder Heinrich Dahmen; Gesuch des Kölner Domvikars Anton um Aufenthaltsgenehmigung in Köln, Gewährung einer Pension sowie des lebenslänglichen Genusses der Häuser 3042 und 3043; Reklamation von 37 Morgen Land in Junkersdorf durch die Schöffen des vorm.hohen weltlichen Gerichts in Köln; Reklamation des Theodor von Fürstenberg betr. eine Rente aus seinem Gut Hausen; Kapitalschuld des Franz Karl Bourscheid von 18.000 (Reichstalern ?) gegenüber dem Kreuzherrenkonvent in Köln; Reklamation des Kaufmanns Peter Engelbert Ludowigs gegen den doppelten Verkauf von zwei Morgen Land aus dem Besitz der Abtei St. Pantaleon; Gesuch der Witwe des Heinrich Loosen um Beibehaltung einer Pacht aufLebenszeit oder Ersatz von Reparaturkosten (ehem. St. Pantaleon); Eigentumsanspruch des Matthias Balter auf ein Haus aus dem Besitz von St. Pantaleon; Reklamation des Abtes von St. Pantaleon, Hermann Joseph Braun, gegen die Verpachtung des der Abtei als Gerichtsgebäude dienenden Hauses Weyerstraße Nr. 6399; Gesuch der Franziska Leerod, Exkanonisse von St. Maria im Kapitol in Köln.um Beibehaltung ihres Kanonissenhauses; Gesuch des Exkanonikers Johann Wilhelm Lohkampfum Rückgabe von Dokumenten, die dem Konvent Weidenbach gehören und die im Zusammenhang mit der Untersuchung gegen den Kanoniker von St. Gereon, von Beek, beschlagnahmt worden waren; Rente der Witwe Breuning, Helene Kerich aus Bonn, an die Domfabrik aus den Häusern Bechergasse 2192 und 2193; gerichtliches Vorgehen des Bernhard Boisserée gegen Franz Karl von Burtscheid wegen zweier Renten, die dieser ihm schuldig ist
Diverse Registraturbildner
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.