Auf Bitten des Johann Richner, Kaplan der Kapelle bzw. des Hospitals St. Barbara zu Straßburg, Prokurator des Hauses der Minderbrüder in und des Klarissenklosters Söflingen (Seflingen) vor der Stadt Ulm und der dort lebenden Brüder und Nonnen von der Observanz sowie der Gemeinde der Stadt Ulm, fertigt der Notar Johann Castmeister, Kleriker des Bistums Basel, geschworener Kollateralnotar und Schreiber der bischöflichen Kurie zu Straßburg, ein Notariatsinstrument über die Insinuation des wörtlich inserierten Vidimus des Abts Ulrich von St. Gallen (Sancti Galli) vom 15. Februar 1486 [vgl. U 682] an Magister Andreas Hartmann aus Eppingen, Richter der bischöflichen Kurie zu Straßburg und Generalvikar Bischof Albrechts von Straßburg, in dieser Sache zuständiger Richter.
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Auf Bitten des Johann Richner, Kaplan der Kapelle bzw. des Hospitals St. Barbara zu Straßburg, Prokurator des Hauses der Minderbrüder in und des Klarissenklosters Söflingen (Seflingen) vor der Stadt Ulm und der dort lebenden Brüder und Nonnen von der Observanz sowie der Gemeinde der Stadt Ulm, fertigt der Notar Johann Castmeister, Kleriker des Bistums Basel, geschworener Kollateralnotar und Schreiber der bischöflichen Kurie zu Straßburg, ein Notariatsinstrument über die Insinuation des wörtlich inserierten Vidimus des Abts Ulrich von St. Gallen (Sancti Galli) vom 15. Februar 1486 [vgl. U 682] an Magister Andreas Hartmann aus Eppingen, Richter der bischöflichen Kurie zu Straßburg und Generalvikar Bischof Albrechts von Straßburg, in dieser Sache zuständiger Richter.
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 509 U 684 a
B 509 Bü 26 B 509 K. 34 F. 21 B. 46,7 B 509 Bü 5 Lad EE 3 No. 31b
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 509 Söflingen, Klarissenkloster
Söflingen, Klarissenkloster >> 1. Urkunden >> 1.6 1451-1500
1486 März 30 (die vero Jovis penultima mensis Martii)
Stadt Ulm
Urkunden
Ausstellungsort: Straßburg (Argentinae)
Zeugen: Jakob Richßhofen, Prokurator an der bischöflichen Kurie zu Straßburg; Bartholomäus Fürstner, Prokurator an der bischöflichen Kurie zu Straßburg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Notariatssignet Johannis Castmeister
Zeugen: Jakob Richßhofen, Prokurator an der bischöflichen Kurie zu Straßburg; Bartholomäus Fürstner, Prokurator an der bischöflichen Kurie zu Straßburg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Notariatssignet Johannis Castmeister
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:56 MEZ
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